Bürgermeister Luger zum möglichen Hochhausprojekt Schillerpark: “Es gibt keinen Alleingang, aber Blockadepolitik wirft uns zurück”

Verärgert zeigt sich Bürgermeister Klaus Luger über die Aussendung von NEOS-Gemeinderat Lorenz Potocnik über ein angeblich bis zu 130 Meter hohes Immobilienprojekt am Linzer Schillerplatz. Die Vorwürfe eines Alleingangs weist Luger zurück: „Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat. Hier entscheidet nicht der Bürgermeister, wer wo wie bauen darf. Diesbezügliche Behauptungen zeugen höchstens von der autoritären Grundhaltung von Gemeinderat Potocnik.“

„Die südliche Landstraße braucht eine Zukunftsperspektive. Mir geht es um eine Ermöglichungskultur, die die Stadt nach vorn bringt, nicht um Blockadepolitik, die uns zurückwirft“, so Luger. Bei der angesprochenen Immobilie am Schillerplatz sei man über das Stadium der Vorgespräche mit den Stadtplanungsexperten noch nicht hinaus: „Als Bürgermeister ist es meine Aufgabe, die Stadt nach außen zu vertreten. Daher führe ich regelmäßig Gespräche mit Menschen, die den Wunsch und die Möglichkeit haben, positiv zu unserer Stadtentwicklung beizutragen.“ Die Situation der südlichen Landstraße war Inhalt solcher Gespräche. Die Immobilie am Schillerplatz spielt dabei eine zentrale Rolle. „Jetzt gilt es aber, zuerst die Vorprüfung abzuwarten. Daher ist jegliche Spekulation über Gebäudehöhen und Tiefgaragenplätze derzeit unsachlich und unseriös“, so Luger.

Luger: “Transparente Vorgehensweise”
Wahr sei laut Luger, dass er über den Erwerb einer Immobilie am Schillerplatz durch die PlusCity-Eigentümergruppe informiert ist und es derzeit Gespräche mit den Experten der Stadtplanung über die Rahmenbedingungen gebe, unter denen diese Immobilie weiterentwickelt werden könne. „Dabei werden anhand einer transparenten Vorgehensweise verschiedene Ideen geprüft. Und das ist gut so, um etwas weiter zu bringen.”

PlusCity-Boss Ernst Kirchmayr: “Sachverständige legen den Rahmen fest”
Auch vonseiten der PlusCity gibt es ein Statement zum Projekt: “Derzeit werden grundsätzliche Gespräche geführt und ein 10-Punkte Programm abgearbeitet, das die Rahmenbedingungen für künftige Überlegungen festlegen soll. Sachverständige legen also den Rahmen fest. Erst wenn man weiß, was überhaupt möglich sein wird und darf wird es ein Konzept im Rahmen der dann vorliegenden Gutachten geben. Dann will Ernst Kirchmayr einen internationalen Architektenwettbewerb ausschrieben und intern. Stararchitekten einladen. Erst das Siegerprojekt wird dann das Wie, Wo und Wann definieren. Jetzt gibt´s überhaupt nichts an Ideen schon gar keine konkreten Überlegungen und derart. Wie alle anderen seiner Projekte wird Kirchmayr auch dieses transparent in Koop. mit der Stadt und den Betroffenen durchführen.

 

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