“Garten Ebel” am ehemaligen Kasernenareal Ebelsberg bereits in der Detailplanung

Vor 80 Jahren wurde Ebelsberg in die Stadt Linz eingemeindet und so zu einem neuen Teil der Landeshauptstadt. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Ortsbild vom dörflichen Charakter hin zu einem modernen Stadtteil entwickelt. Aktuell stehen für Ebelsberg erneut große Vorhaben auf der Tagesordnung – allen voran der “Garten Ebel” am ehemaligen Kasernengelände, der nun in die Umsetzungsphase kommt.

Mit dem 330.000 Quadratmeter großen Gebiet der ehemaligen Kaserne Ebelsberg bietet dieses Stadterweiterungsprojekt Platz für 3.000 Wohnungen. Die Stadt Linz legt bei der Planung des neuen Stadtteils besonderen Wert auf hochwertige und preisgünstige Wohnungen. Zusätzlich wird ein wesentlicher Anteil an Flächen für die Ansiedlung von gewerblichen Betrieben bereitgehalten.

Zur Entwicklung des Areals der früheren Hiller-Kaserne wurde im November 2016 das kooperative Planungsverfahren für den Masterplan Ebelsberg gestartet und Ende Mai 2017 erfolgreich abgeschlossen. Als Ergebnis liegt nun ein städtebaulicher Entwurf vor, der auch in der Öffentlichkeit eine hohe Akzeptanz genießt. Die Abwicklung besteht aus vier Projektphasen. Phase eins wurde mit dem Ende des kooperativen Planungsverfahrens bereits erledigt. Aktuell befindet sich das Projekt in Phase zwei, wobei hier die Grundlagen für alle baulichen, infrastrukturellen und sozialplanerischen Maßnahmen geschaffen werden.

Über 300.000 Quadratmeter umfasst das Areal der Kaserne Ebelsberg

Über 300.000 Quadratmeter umfasst das Areal der Kaserne Ebelsberg (Foto: Lentia Verlag)

Die Umsetzung des Stadterweiterungsprojekts erfordert sowohl detaillierte Organisationsabläufe als auch die dafür erforderlichen Raumordnungsverfahren. Phase drei betrifft den Bau der Wohnungen und der Infrastruktur. In der vierten und letzten Phase soll die Besiedelung der Wohnungen, Gewerbeflächen und Infrastruktureinrichtungen erfolgen.

Aktuell ist das Projektteam dabei, die raumordnungsrechtlichen Grundlagen (Flächenwidmungsplan, Bebauungsplan) entsprechend den Ergebnissen des kooperativen Planungsverfahrens zu erstellen. Im Anschluss können bereits die ersten Projekte am Areal in Umsetzung gebracht werden. „Der Stadtteil Ebelsberg bietet nicht nur auf dem einstigen Kasernenareal großes Potenzial für künftige Bewohner. Die aktuellen Bauvorhaben werten den gesamten Stadtteil auf und bieten somit auch der bestehenden Bevölkerung einen attraktiven und modernen Lebensraum“, so Bürgermeister Klaus Luger. „Die weitere Entwicklung von Ebelsberg bedeutet auch, die Notwendigkeit eine neue, effektive und umweltfreundliche Öffi-Lösung zur Anbindung an die Innenstadt zu finden. Die Idee dies mit einer Stadt-Seilbahn umzusetzen ist ein zeitgemäßer Ansatz und Wert weiter verfolgt zu werden“, sagt Stadtrat Markus Hein.

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