Illegales Betteln & Parksünder: Ordnungdienst im September auf Dauereinsatz

Dreimal so viele Fälle der illegalen Bettelei, auch die Falschparker wurden mehr – der Linzer Ordnungsdienst hatte im September alle Hände voll zu tun. Insgesamt 2.334 Mal wurden die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im September aktiv, das sind um etwa 600 Fälle mehr als im August.

Dabei haben sich die Zahlen in der Kategorie Bettelei verdoppelt (von 58 auf 124), bei der illegalen Bettelei sogar von 25 auf 74 Fälle verdreifacht. Ein Hauptgrund dafür sind die teilweise in Zivil durchgeführten Kontrollen. „Durch die Zivilkontrollen ist bereits im ersten Monat eine deutliche Effizienzsteigerung festzustellen. Der Ordnungsdienst kann somit noch gezielter gegen organisierte Bettelei vorgehen“, so Vizebürgermeister Detlef Wimmer. „Wir müssen den illegalen Bettlern unmissverständlich klar machen, dass wir sie hier in Linz nicht dulden. Das sektorale Bettelverbot in Kombination mit den Zivilkontrollen wird zusätzliche Entlastung bringen, da sie den Bettlern das ‚Tarnen und Täuschen‘ erschweren.“

Bei der Kontrolle der gebührenfreien Parkplätze kam es zu einem Anstieg von 964 Organstrafverfügungen im August auf 1.401 verteilte Strafzettel im September. In Urfahr hat sich die Zahl der FalschparkerInnen von 124 auf 305 mehr als verdoppelt, im Statistischen Bezirk Bulgariplatz wurden mit 625 Organstrafverfügungen die meisten Parksünder bestraft. Die Teams des Ordnungsdienstes wendeten für die Kontrolle des ruhenden Verkehrs 24 Prozent der Gesamtarbeitszeit auf.

In der Kategorie „Service und Information“ stiegen die Fallzahlen von 477 im August auf 555 im September an. Undisziplinierte Hundebesitzer ermahnten die OrdnungshüterInnen 130 Mal. Im Ranking der Stadtteile führt Bulgariplatz mit 781 Fällen. Platz zwei belegt dieses Mal Urfahr mit 451 Fällen, gefolgt von der Innenstadt mit 414 registrierten Vorgängen.

 

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