Massenspektakel Linzer Klangwolke

Sensationelle Feuer-, Licht und Lasereffekte und 250.000 Watt Lautsprecherleistung locken alljährlich bis zu 150.000 Zuschauer zur Linzer Klangwolke in den Donaupark. Bei der heurigen Auflage am 08. September (“PAX”) ab 20 Uhr erobern fliegende Menschen und schwebende Fantasiegestalten untermalt mit imposanten Bildern und Lichteffekten und Feuerwerk den Linzer Donaupark. Wie haben einen Blick auf die Highlights der bisher 38 Klangwolken geworfen.

Dreieinhalb Millionen Zuschauer und sensationelle Bilder, die über die ganze Welt gingen, machten die Klangwolke zur reichweitenstärksten Visitkarte der Landeshauptstadt. Bereits bei der ersten Auflage 1979 pilgerten 100.000 Menschen in den Donaupark. Zum zehnten Jubiläum 1988 gab es mit unfassbaren 150.000 Zuschauern ein All-Time High. Besucher aus aller Herren Länder, internationale Top-Künstler und ein Hauch der großen, weiten Welt halten ein Wochenende lang Einkehr in Linz. Heute ist die Klangwolke aktueller denn je, obwohl zuletzt auch da und dort Kritik an allzuviel künstlerischer Abgehobenheit laut wurde. In manchen Bereichen wäre ein „Back to the Roots“ durchaus wünschenswert. Fakt ist. Die Linzer Klangwolke ist ein XL-Kunstspektakel, das in ganz Europa Rang und Namen hat.

1979
Die erfolgreiche Erstauflage mit Anton Bruckners 8. Symphonie spült unglaubliche 100.000 Menschen in den Donaupark.

1982
Hoher Besuch in Linz: Die Wiener Philharmoniker unter Lorin Maazel geben vor 35.000 Menschen Gustav Mahlers 5. Symphonie.

1985
Vielleicht die bis heute populärste Klangwolke: „The Best of Pink Floyd“ mit einer bis dahin noch nie gesehenen Lasershow wollten sich 90.000 nicht entgehen lassen.

1988
Die 10. Linzer Klangwolke bringt „Eine Vision aus Feuer, Wasser, Licht und Laser“ in den Donaupark. Bis heute unerreichte 150.000 Zuhörer sind mit dabei.

1991
Carmina Burana von Carl Orff – dirigiert von Franz Welser-Möst – wollen sich 95.000 Menschen nicht entgehen lassen.

1999
Die visualisierte Linzer Klangwolke trägt den Titel „Progression“ – Cliff Richard, Coolio und James Ingram begeistern 120.000 Zuhörer.

2001
Das einzige Jahr, in dem die Klangwolke abgesagt werden musste: Irreparable Windschäden an der Projektionswand machen eine Aufführung unmöglich. Das Werk „Harmonices mundi“ wird ein Jahr später vor 90.000 Menschen zum vollen Erfolg.

2004
Ebenfalls ein Meilenstein: „sense-ation“ von Weltstar Peter Wolf (110.000 Zuhörer).

2005
Das Werk „Teilung am Fluss“ widmet sich der Nachkriegsbesatzungszeit in Linz, 90.000 sind mit dabei.

Bis zu 150.000 Zuschauer pilgern alljährlich zur Klangwolke in den Linzer Donaupark.

Bis zu 150.000 Zuschauer pilgern alljährlich zur Klangwolke in den Linzer Donaupark.

2006
Pfiffe der 95.000 im Donaupark: Künstlerisch und optisch war das Spektakel „Ente gut, alles gut“ mit Hermann van Veen ein totaler Flop. 

2009
Ganz anders im Kulturhauptstadtjahr 2009, als das interaktive Werk „Flut“ von Airan Berg 90.000 Menschen in seinen Bann zieht.

2011
Das bisher letzte ganz große Spektakel: „Feuerwelt – Eine Science-Fiction“ zaubert ein Mega-Feuerwerk in den Linzer Nachthimmel, 120.000 Zuschauer sind begeistert.

2013
“Bruckner lebt!” lautet das Motto der 2013er-Klangwolke, die Crossover-Musik zu klassischen Klängen kommt vom Linzer Musikproduzenten und DJ Parov Stellar.

2014
Die unter dem Titel “Die Donau lebt” visualisierte Klangwolke 2014 lockt trotz Sparmaßnahmen und verkleinertem Budget 95.000 Besucher an.

2017
90.000 Besucher verfolgen die spektakuläre Jagd nach dem Weißen Wal Moby Dick – umgesetzt durch die Linzer Künstlergruppe HELIX.

 

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