LASK-Stadion am Pichlingersee: Jetzt reden auch Gerichte und Anwälte mit

Ein weiterer Akt in Sachen LASK-Stadionstandort Pichling wurde heute eröffnet: Jetzt will der LASK mittels Anwalt gegen “Hasspostings und Fakenews” vorgehen, weil man sich des Rechts beraubt fühlt, das Stadionvorhaben behördlich prüfen lassen zu können. Die Kritiker des Stadionstandorts am Pichlingersee befürchten nun, dass man sie mundtot machen will. Für die nächsten Monate dürfte da noch einiges bevorstehen, wird die Bürgerbefragung doch wohl erst im Herbst 2019 stattfinden und sich bis dahin die Stimmung entsprechend weiter aufschaukeln…

Nach dem Nein des Gemeinderats sind nun die Bürger am Wort, innerhalb eines Jahres müssen ca. 6.100 Unterschriften gesammelt werden, um eine Bürgerbefragung zum Stadionstandort in Pichling abzuhalten. Die Befragung wird voraussichtlich im Herbst 2019 stattfinden – bis dahin wird wohl noch viel Blut – äh, Wasser die Donau hinunterfließen: “Mit Aussagen wie ,mieses Spiel’, ,Betrug an der Bevölkerung’ oder ,Mauscheln’ werden hier bewusst Stilmittel bemüht, mit denen nicht einmal gegen einen ungeliebten politischen Mitbewerber vorgegangen wird. Es wurde zudem behauptet, der LASK gehe „erneut“ in Konkurs, könne sich nichts leisten, veröffentliche falsche Pläne oder es seien auch interne Pläne veröffentlicht worden”, so die Freunde des LASK in einem offiziellen Statement.

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Viel Wirbel um das geplante LASK-Stadion am Pichlingersee

„Ziel dieser Angriffe ist es, dem LASK, den Freunden des LASK sowie den führenden Repräsentanten des Vereins Schaden zuzufügen. Im Lichte dieser Umstände habe ich als rechtlicher Vertreter meinen Mandanten empfohlen, mit allen rechtlichen Mitteln gegen diese Hasspostings und Fake News vorzugehen!“, sagt LASK-Rechtsanwalt Norbert Wess. „Wir fühlen uns dem Verein, unseren Partnern, unseren Mitarbeitern sowie deren und unseren Familien gegenüber verantwortlich, hier weiteren Schaden hintanzuhalten. Aus diesem Grund sind wir dem Rat unseres Rechtsbeistandes auch gefolgt!“, unterstreicht LASK-Präsident Siegmund Gruber die weitere Vorgehensweise des Vereins. Hier das Statement der Freunde des LASK im Originalwortlaut:

Liebe LASK-Fans!
Sehr geehrte Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher!
Die Freunde des LASK sind vor mittlerweile fünf Jahren mit dem Ziel angetreten, im Verein professionelle Strukturen zu schaffen und diese auf eine wirtschaftlich solide Basis zu stellen. Unser Bestreben ist es, diesem großen Traditionsverein wieder einen seiner Geschichte entsprechenden sportlichen Stellenwert zu verschaffen. Es war und ist uns ein großes Anliegen, damit etwas Positives für Oberösterreich und Linz zu bewegen.
Dafür stehen die Freunde des LASK nicht nur mit unermüdlichem Engagement und Herzblut, sondern auch mit persönlichen Haftungen und jährlichen Sponsorings ein. Wir wollen dabei keinen Cent am Verein verdienen. Vielmehr fließen etwaige Gewinne der LASK GmbH, deren Existenz ein verpflichtendes Lizenzkriterium der Bundesliga darstellt, ausschließlich dem LASK als ideellen Verein zu. Mit diesen etwaigen Gewinnen finanziert der LASK zum Beispiel als Gesellschafter anteilig die Fußballakademie Linz. 

Mit dem Bau eines neuen Stadions wollen wir es dem Verein ermöglichen, auch in Zukunft konkurrenzfähig agieren zu können. Selbstverständlich bekennen wir uns dazu, in den jeweiligen Verfahren alle relevanten Parteien einzubinden. Der LASK möchte konkret das UVP-Verfahren nutzen, um sich mit allen Beteiligten auszutauschen. Noch bevor es zu einem solchen Verfahren kommen kann, trachtet man nun jedoch danach, unseren Verein des Rechtes zu berauben, sein Stadionvorhaben behördlich prüfen zu lassen und versucht, dieses mit Fake News und Hasspostings schlecht zu machen. Es wird hier unter Außerachtlassung von Tatsachen bewusst Stimmung gemacht. Ausgerechnet jene, die sich auf demokratische Instrumente berufen, würgen damit gezielt den Rechtsstaat ab.

Konkrete Attacken einzelner Politiker auf einen Sportverein haben dabei ein bislang ungeahntes Ausmaß und eine völlig neue Dimension in der öffentlichen Auseinandersetzung erreicht. Mit Aussagen wie „mieses Spiel“, „Betrug an der Bevölkerung“ oder „Mauscheln“ werden hier bewusst Stilmittel bemüht, mit denen nicht einmal gegen einen ungeliebten politischen Mitbewerber vorgegangen wird.
Es wurde zudem behauptet, der LASK gehe „erneut“ in Konkurs, könne sich nichts leisten, veröffentliche falsche Pläne oder es seien auch interne Pläne veröffentlicht worden.

„Ziel dieser Angriffe ist es, dem LASK, den Freunden des LASK sowie den führenden Repräsentanten des Vereins Schaden zuzufügen. Im Lichte dieser Umstände habe ich als rechtlicher Vertreter meinen Mandanten empfohlen, mit allen rechtlichen Mitteln gegen diese Hasspostings und Fake News vorzugehen!“, sagt Rechtsanwalt Dr. Norbert Wess.
„Wir fühlen uns dem Verein, unseren Partnern, unseren Mitarbeitern sowie deren und unseren Familien gegenüber verantwortlich, hier weiteren Schaden hintanzuhalten. Aus diesem Grund sind wir dem Rat unseres Rechtsbeistandes auch gefolgt!“, sagt LASK-Präsident Dr. Siegmund Gruber.

 

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