Linzer Gastronomen stoppen ekelhaften Pilzbefall

Nach vielen Jahren der Ausbeutung schlägt unsere Natur jetzt zurück, berichtet die verQUERt-Redaktion: Die heimischen Wälder sind von einem noch nie dagewesenen Pilzbefall betroffen. Erste Gegenmaßnahmen sind bereits eingeleitet. Speziell die Gastronomie wirft sich voll ins Zeug – und hilft mit spontan eingeführten “Pilzwochen”, um der Plage Herr zu werden.

Igitt! Bei sorglosen Hallenbadbesuchern sprießen sie an den Fußsohlen, Damen des horizontalen Gewerbes leiden etwas ‘nördlicher’ davon darunter: Pilzbefall! Dem nicht genug, hat es jetzt auch noch unsere Wälder erwischt: “So schlimm wie heuer war’s noch nie. Der gesamte Waldboden ist vom Pilzbefall betroffen. Egal wo man hintritt, überall dieses schwammige Zeugs”, weiß Landes-Waldobermeister Sebastian Fungos zu berichten. “Große Arten wie der Parasol oder der besonders agressiv wuchernde Steinpilz decken mit ihren riesigen Schirmen immense Bereiche des Waldbodens ab, entziehen so den wichtigen Regen. Das ist zudem auch eine grobe Intoleranz gegenüber den anderen Waldbewohnerinnen und -bewohnern, die auch mal ganz gerne in der Sonne fläzen und einen auf große Kappe machen würden”, empört sich Fungos zurecht.

Noch viel schlimmer: “Im Bezirk Urfahr-Umgebung kam es letzte Woche zu einem Massensterben von Nacktschnecken und Käfern, weil diese von den allerorts sprießenden Fliegenpilzen naschten. Ich will gar nicht daran denken, wenn im Wald herumstreifenden deutschen Touristen ähnliches widerfährt. Eine Staatskrise mit den Piefkinesern wäre wohl das Resultat”, so Wolkersdorfer.

Jetzt wirken alle Kräfte zusammen, um dieser irren Laune der Natur Herr zu werden – und möglichen von der EU verhängten Waldbetretungsverboten entgegenzuwirken. Die heimischen Gastronomen haben sich nun zusammengeschlossen und bieten diese Waldschädlinge im Rahmen sogenannter – kein Scherz – “Pilz- und Schwammerlwochen” sogar als Speisen an. ‘Wenn du deinen Feind nicht schlagen kannst, friss ihn wenigstens auf’ – das wussten schon die Kannibalen zu Zeiten der Konquistatoren.

Wirtesprecher Stefan Saubratl: “Unsere Kreationen wie ‘Pilzragout’ oder ‘Schwammerlsauce’ könnten durchaus Abnehmer finden.” Um der Gastro-Initiative Glaubwürdigkeit zu verleihen, sucht die heimische Gastronomie noch Mitarbeiter, die einen entsprechenden Background aufweisen: “Ideal wären Damen mit Pilzbefall an den Füßen oder Herren, die unter ‘Eierschwammerl’ leiden”, hofft Saubratl auf viele Bewerbungen.

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