Tabakfabrik Linz erhält einen “Glaspalast der Kreativität”

Dem bislang schmucklosen Magazin der Tabakfabrik Linz wird ein Rundum-Facelift verpasst: Das nahezu fensterlose Gebäude erhält eine Fassade aus Glasbausteinen mit integrierten Schwenkflügeln. “Gleichzeitig bleibt der industrielle Charakter gewahrt und wird mit den technischen Mitteln der Gegenwart eingelöst“, heißt es in der Jurybegründung. Die Fertigstellung ist für Mitte 2021 vorgesehen, auf 8.000 Quadratmetern werden ca. 300 Arbeitsplätze geschaffen. 

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro – je nach Ausbaustandard, den die künftigen Mieter wünschen. „Die Herausforderung war, eine harmonische Balance aus einer gewissen Ehrfurcht vor diesem Pionierbau von Peter Behrens und einem eigenständigen, wagemutigen Statement zu finden. Die kreative Ausstrahlung und die nachhaltige Ausrichtung der Tabakfabrik haben mich inspiriert, einen Beitrag für ihre weitere dynamische Entwicklung zu leisten“, sagt der Sieger-Architekt Oliver Steinbauer.

„Die Neugestaltung des Magazin 2 ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung der Tabakfabrik Linz. Durch die Glasbausteinfassade erhalten die historischen Magazine auch im rückwärtigen Teil Tageslicht, können als hochwertige Büros oder Ateliers vermietet werden. Das Siegerprojekt erhöht damit auch die Attraktivität des Kreativstandorts Linz“, sagt Bürgermeister Klaus Luger. „Das Siegerprojekt ist ein tolles Beispiel für die Integration eines alten Elements, um einen funkelnden neuen Raum der Kreativität zu schaffen“, ergänzt Chris Müller, künstlerischer Direktor der Tabakfabrik Linz.

Foto: kaltenbacher Architektur

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