Saisonauftakt für den LASK: “Europacup? Lasst uns bitte am Boden bleiben!”

Diesen Samstag (18:30 Uhr) geht’s los: Nach 2.250 Tagen kehrt der LASK mit dem Heimmatch gegen FC Admira in die Bundesliga zurück. Das Paschinger Waldstadion wurde zur “TGW Arena”, in der Sommerpause investierte der Klub einen siebenstelligen Betrag in die Runderneuerung. Präsident Siegmund Gruber rückt vor dem Auftakt die euphorischen Europacup-Erwartungen mancher Medien zurecht: “Lasst uns bitte am Boden bleiben – wir verfügen über ein Budget von etwa acht Millionen Euro, selbst ,kleine’ Vereine wie Mattersburg haben mit 11,3 Millionen wesentlich mehr zur Verfügung.”

Richtig herausgeputzt hat sich die TGW Arena in den letzten Wochen. Im Sommer wurde eine knappe Million in den Umbau gesteckt, seit dem Umzug des LASK nach Pasching flossen sogar über zwei Millionen in Adaptierungen des ehemaligen Waldstadions, das mit dem Jahr 2022 aber ein fixes Ablaufdatum hat: Ab dann soll der LASK in seinem neuen Stadion spielen. Über genaue Details schweigt sich Präsident Siegmund Gruber zwar noch aus, er betont aber: “Ein neues Stadion steht innerhalb zweier Jahre. Es wird 2022 fertig sein, mehr gibt’s derzeit dazu nicht zu sagen.”

Schick: die neue Coaching-Zone in der TGW-Arena

Schick: die neue Coaching-Zone in der TGW-Arena

“Respekt, aber keine Angst”
Das zum Auftakt aus Niederösterreich anreisende Hindernis namens FC Admira wird der LASK keinesfalls unterschätzen. Coach Glasner: “Im Vorjahr haben sich alle Mannschaften nach uns gerichtet, das wird’s heuer nicht mehr spielen.” Bezüglich der Europacupträume mancher Medien und/oder Fans hat Glasner glasklare Worte: “Wir waren fast sieben Jahre aus der Bundesliga weg und wissen, von wo wir kommen.” Und weiter: “Wir haben Respekt vor Admira, aber sicher keine Angst.” Besonders erfreulich: Im Profi-Kader stehen heuer gleich sieben Spieler aus der Akademie, rechnet man die zweite Mannschaft dazu, beträgt der Anteil der Akademie-Spieler gar 50 Prozent.

Aboverkauf sehr gut angelaufen
Über 1.500 Jahres-Abos sind bereits weg, der VIP-Klub ist mit 500 Plätzen für die Saison restlos ausverkauft. Gruber: “Wir haben aber ein kleines Kontingent für mögliche weitere Sponsoren zurückgehalten.” Der LASK hofft auf ein volles Haus zum Auftakt (5.300 Plätze ohne Gästesektor). Tickets gibts unter tickets.lask.at und an der Abendkassa.

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