Einen ganzen Tag lang gratis S-Bahn-Fahren!

Am Samstag, den 21. September 2019 steigt der S-Bahn Tag in Oberösterreich. Die Nutzung aller fünf S-Bahn Linien nach Eferding, Wels, Pregarten, Kirchdorf und Garsten ist an diesem Tag gratis. Fahrgäste können an jeder beliebigen Haltestelle völlig kostenlos einsteigen bzw. aussteigen – einen ganzen Tag lang, so oft sie möchten.

Die S-Bahn ist eines der wichtigsten Nahverkehrsmittel in Oberösterreich. Seit 2016 ist das Projekt „auf Schiene“ – und immer mehr Fahrgäste nutzen die fünf S-Bahn Linien, um von Steyr, Wels, Kirchdorf, Pregarten und Eferding nach Linz und wieder zurück zu fahren: entspannt, umweltschonend, staufrei, günstig und vor allem sicher.

Das oberösterreichische S-Bahn Netzt mit Linz im Zentrum.

Das oberösterreichische S-Bahn Netzt mit Linz im Zentrum.

„Einsteigen & testen, bitte!“
Am 21. September 2019 findet im Rahmen der Europäi-schen Mobilitätswoche in Oberösterreich bereits zum dritten Mal der S-Bahn Tag statt. An diesem Samstag besteht die Möglichkeit, alle fünf Linien der S-Bahn OÖ kostenlos zu nutzen. Ob für einen Ausflug zum Bummeln in Linz oder zum Wandern in Kirchdorf an der Krems – die Fahrgäste können an jeder beliebigen Haltestelle ein- und aussteigen. Und das völlig kostenlos, einen ganzen Tag lang, so oft sie möchten. Die fünf S-Bahn Linien fahren im Viertel-, Halb- oder Stundentakt in Oberösterreich – von Montag bis Sonntag von 05:30 bis 23:30 Uhr:

  • S1 Westrecke Ost: Linz Hbf – St. Valentin – Steyr – Garsten
  • S2 Westrecke West: Linz Hbf – Wels
  • S3 Summerauerbahn: Linz Hbf – Pregarten
  • S4 Pyhrnbahn: Linz Hbf – Kremsmünster – Kirchdorf
  • S5 Linzer Lokalbahn: Linz Hbf – Eferding

Zehn Prozent Wachstum in den ersten zwei Jahren
Im Dezember 2016 startete die S-Bahn in Oberösterreich. Bereits in den ersten beiden Jahren seit der Einführung verbuchte der OÖ Verkehrsverbund auf den von den ÖBB durchgeführten S-Bahn Linien 1 bis 4 eine überdurchschnittliche Steigerung der Fahr-gastzahlen. Von 2016 bis 2018 stiegen die Zahlen um zehn Prozent – das entspricht einem Plus von rund 700.000 Fahrgästen. Im Vergleich dazu steigerte sich die Anzahl der Reisenden im gesamten von den ÖBB durchgeführten Schienen-Personennahver-kehr in Oberösterreich um nur acht Prozent.

  • Fahrgäste auf den Strecken (ÖBB) der S-Bahn OÖ Linien:
    – 2016: 7,3 Mio (noch keine S-Bahn OÖ)
    – 2018: 8,0 Mio
  • Fahrgäste im Schienen-Personennahverkehr (ÖBB) in Oberösterreich gesamt:
    – 2016: 16,2 Mio
    – 2018: 17,5 Mio

Auf der Strecke der S5 (Linzer Lokalbahn; Bedienung durch Stern&Hafferl) liegt der Anstieg der Fahrgastzahlen seit der Einführung der S-Bahn in Oberösterreich bei rund 9 Prozent. „Ich bin mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen der S-Bahn OÖ sehr zufrieden. Darauf möchten wir aufbauen, um das S-Bahn Netz langfristig weiter auszubauen“, sagt Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur. Der S-Bahn Tag ist vor allem für Autofahrer die beste Gelegenheit, das umfangreiche An-gebot der ÖBB auf den oö. Bahnstrecken kennenzulernen und künftig auf die umweltfreundliche Bahn umzusteigen.

80 Prozent CO2-Ersparnis
Die Zukunft der Mobilität ist umweltschonend – genau wie die S-Bahn OÖ:
Steigt ein Fahrgast in die S-Bahn OÖ und verzichtet auf das Auto, werden jedes Mal durchschnittlich 80 Prozent an CO2 – Emissionen gespart. Wer Zug fährt, schützt das Klima und unseren Planeten und das wird vor allem jetzt am Beginn des ökologischen Umdenkens für immer mehr Menschen ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Or-ganisation ihrer Mobilität und der Wahl ihrer Verkehrsmittel.
Um auch überregional eine unkomplizierte umweltfreundliche Weiterreise der Fahr-gäste zu gewährleisten, sind die Fahrpläne der S-Bahn Linien auf die An- bzw. Abfahrtszeiten der ÖBB und der WESTbahn abgestimmt. Steinkellner: „Das Wichtigste ist allerdings die Umsetzung unserer Erweiterungspläne, die zwei neue S-Bahn Linien vorsehen. So soll die Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof durchgebunden werden (S6) und eine neue Stadtbahn in Richtung Gallneukirchen/Pregarten (S7) gebaut werden“, so Steinkellner zu den  Zukunftsplänen

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