PEGIDA fordert: Asyl auch für Österreicher

Einer aktuellen Studie zufolge liegt der Ausländer-Anteil unter den Asylanten in Österreich bei fast hundert Prozent. PEGIDA Österreich fordert jetzt die Einführung einer Inländerquote. Eine gewohnt seriös recherchierte Story der verQUERt-Redaktion…

“Oida, i gaub, denan homs ins Hirn gschissn”, tobt der Wiener Raimund Z., als er beim Land Oberösterreich vorstellig wurde, um einen Asylantrag auszufüllen. Der Grund für seine spontane Gefühlswallung: Da er kein Ausländer sei, könne er gar nicht um Asyl ansuchen, bedauerte man. “Ein Skandal, sind wir Österreicher gar die neuen Neger?” poltert PEGIDA Österreich, die von der Sache Wind bekam. Nirgendwo sonst würden Österreicher derart benachteiligt wie im Asylbereich: “Wir haben uns die Zahlen angeschaut: Nur Ausländer bekommen bei uns Asyl – eine ungeheure Ungeheuerlichkeit” ringt man bei PEGIDA förmlich nach Luft.

Asyl auch für Österreicher
Damit müsse nun Schluss sein: Gefordert wird, dass auch Inländer faire Chancen auf Asyl in Österreich haben. Alleine in der letzten Woche seien 88 Anträge von Österreichern abgelehnt worden. Das reicht: Der Rot-weiß-rot-Anteil unter den Asylanten soll zukünftig “mindestens die Hälfte, besser wäre aber gleich ein Drittel” betragen, fordert PEGIDA in einer mathematisch optimierbaren Presseaussendung.

PEGIDA Wien-Sprecher Edmund Deutschmann

Hätte außerhalb Wiens wohl kaum eine Chance auf Asyl: der Mundl.

Wiener als Kulturgut
Dass ein uneingeschränktes Asylrecht speziell für Wiener unabdingbar ist, stehe außer Frage: “Wenn heute ein Wiener nach Oberösterreich übersiedelt, ist er dort menschenverachtendsten Diskriminierungen ausgesetzt. ‘Gschissana’ oder ‘Mundl’ sind dort noch die höflichsten Bezeichnungen für Menschen aus der Bundeshauptstadt.”
Wiener seien ab der Stadtgrenze eine schützenswerte Minderheit, ja sogar ein hochbefruchtendes Kulturgut. PEGIDA dazu: “Wo wäre Österreich heute ohne die TV-Serie Mundl, das Wienerschnitzel und das Ottakringer Bier? Vom Kaffee mitsamt dem Meindl-Bimbo ganz zu schweigen”, umreißt PEGIDA-Sprecher Edmund Toitschmann die historische Bedeutung des Wieners.

Österreicher-Haus in Traiskirchen
Für den zu erwartenden Flüchtlingsansturm aus Österreich ist natürlich Sorge zu tragen. Als erste konkrete Maßnahme ist der Bau eines ‘Österreicher-Hauses’ im Flüchtlingslager Traiskirchen angedacht. Bewirtschaften soll den Bau der österreichische Schiverband: “Der ÖSV verfügt bekanntlich über das jahrelange Know-how von Österreich-Häusern bei diversen Olympia und Weltmeisterschaften, diese Synergien gilt es zu nutzen.”

Wiener Flüchtlingsfamilie kenterte in der Alten Donau
Besonders tragisch liest sich der Fall einer Brigittenauer Familie, die mit einem Hofer-Schlauchboot über die Alte Donau illegal nach Niederösterreich ausreisen wollte – und im knietiefen Wasser kenterte: Das schöne Kleid der Mutter war völlig durchnässt, der Vater trug gar eine schmerzhafte Prellung am Knie davon. Und Sohn Justin-Kevin (9) ist seit dem Vorfall dermaßen paralysiert, dass er kein Wasser mehr sehen kann: “Der Kleine hat seitdem nicht mal mehr geduscht, selbst zum Zähneputzen muss er Coca Cola statt Wasser verwenden. Was muss denn noch alles passieren, dass die linkslinken Gutmenschen endlich ihre Augen öffnen?” schluchzt PEGIDA-Sprecher Toitschmann mit brechender Stimme. Besonders grausam: Die Familie wurde nach dem Aufgriff durch Bundesheertaucher mit der Busline 277A an den Stadtrand von Wien zurückverfrachtet, das Schlauchboot durfte bleiben: Es wurde wegen der angefallenen Deportationskosten konfisziert.

 

 

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