So wenig Verkehrstote wie noch nie auf OÖs Straßen

2014 gab es auf OÖs Straßen so wenige Verkehrstote wie noch nie: 75 Menschen sind bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückt. Im Vergleich zum Vorjahr (99) ist das ein deutlicher Rückgang und der niedrigste Wert seit 1961. Den Höchstwert gab es 1973, als der traurige Rekord von 454 Unfallopfern verzeichnet wurde, informiert Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer.

Lediglich bei einem Drittel der tödlichen Unfälle waren zu hohe Geschwindigkeit und Überholen die Auslöser. An zweiter Stelle liegen Vorrangverletzungen (21 Prozent) gefolgt von Unachtsamkeit und Ablenkung – etwa Handytelefonieren (16 Prozent).

Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer

Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer

Am öftesten kracht’s Freitag bis Montag zwischen 16 und 18 Uhr. Die Aufschlüsselung nach Bezirken zeigt von Jahr zu Jahr starke Schwankungen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der tödlichen Unfälle in den Bezirken Wels-Land und Schärding (jeweils -8) am stärksten reduziert, während Gmunden und Linz Stadt (je +4) die höchsten Anstiege verzeichnen.
“Die langfristige Betrachtung zeigt den Einfluss, den die Verkehrspolitik auf die Unfallentwicklung nehmen kann. Schon die Einführung der bis heute gültigen Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie die Gurtpflicht in der Mitte der 70er Jahre haben bereits im ersten Jahr ihrer Gültigkeit mehr als 100 Menschen das Leben gerettet,” berichtet Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer.

Unfaelle-770

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