München zeigt Stadionlösung vor: Erhalten und erweitern statt Wegreißen

Spannende Parallele zwischen Linz und München: In Bayerns Hauptstadt will der Traditionsklub TSV 1860 München das “Stadion an der Grünwalder Straße” ebenfalls renovieren und erweitern. 2020 soll der Bau beginnen, statt bisher 15.000 sollen zukünftig 18.060 Zuschauer Platz haben. Die bestehende Bausubstanz soll dabei großteils erhalten bleiben. Die Lösung, die auch für die Gugl denkbar wäre, kostet schlanke 30 Millionen Euro.

1911 eröffnet, wurde das “Städtische Stadion an der Grünwalder Straße” mittlerweile achtmal renoviert. Aktuell ist die historische Arena nicht mal mehr zweitligatauglich – die Münchner Löwen spielen derzeit in der Dritten Liga, bei einem Aufstieg hätten sie ein echtes Problem. Jetzt aber hat der Münchner Stadtrat den Ausbau des Grünwalder Stadions befürwortet, um die Zukunft der Sechzger zu sichern.

Das Stadion an dr Grünwalder Straße im aktuellen Zustand (Foto: Ampfinger).

Das Stadion an dr Grünwalder Straße im aktuellen Zustand (Foto: Ampfinger).

Eine Machbarkeitsstudie des Frankfurter Architekturbüro Albert Speer visualisiert die neue Idee – diese spannt einen Bogen von Alt zu Neu. Zentrale Elemente sind dabei die Kapazitätserhöhung von 15.000 auf 18.060 Plätze (u.a. als Reminiszenz an den Vereinsnamen) und die komplette Überdachung der Arena. Pläne für die neue LASK-Heimstätte auf der Linzer Gugl gibt es zwar noch keine, aber: Statt kostenintensivem Totalabriss eine sanfte Erweiterung und Steigerung der Plätze – das wäre ein Weg, der auch für Linz und den LASK gangbar scheint – inklusive Tieferlegung des Spielfeldes mit Abriss der Laufbahnen und Erweiterung der Tribünen…

-> Geschichte des Stadions an der Grünwalder Straße

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