Showdown für den LASK-Stadionstandort am Pichlinger See

Jetzt geht’s los: Die Bürgerinitiative „Rettet den Pichlinger See“ startet mit der Unterschriftensammlung gegen den geplanten Stadionstandort am Pichlinger See. Bereits 2022 will der LASK bekanntlich dort in seinem eigenen Stadion mit etwa 20.000 Sitzplätzen spielen. Die Bürgerinitiative lehnt das Projekt im Naherholungsgebiet aber ab: „Das als Grünland gewidmete Areal muss für nachfolgende Generationen erhalten bleiben.“ Bis Sommer 2019 sollen die nötigen 6.100 Unterschriften gesammelt werden, um eine Volksbefragung zu ermöglichen. 

„10.000 Folder mit Unterschriftenlisten werden von uns in den kommenden Tagen und Wochen verteilt. Zusätzlich kann die Unterschriftenliste kostenlos unter www.rettet-den-pichlingersee.at heruntergeladen werden“, sagt Rechtsanwalt Aldo Frischenschlager, einer der Köpfe der Initiative „Rettet den Pichlinger See“.

10.000 Stück der Unterschriftenlisten wurden von der Bürgerinitiative "Rettet den Pichlinger See" gedruckt.

10.000 Stück der Unterschriftenlisten wurden von der Bürgerinitiative “Rettet den Pichlinger See” gedruckt.

Unterschreiben darf dabei jeder, der den Hauptwohnsitz in Linz hat und am Tag der Unterschrift 16 Jahre alt ist. „Wir werden in Fußgängerzonen, bei Veranstaltungen, in Parks, Grünanlagen und natürlich auch an den Linzer Badeseen unterwegs sein, bis die erforderlichen Unterschriften gesammelt sind“, sagt Wilhelm Schützenberger, Kardiologe aus Pichling und ebenfalls Mitglied des 17-köpfigen Komitees der Bürgerinitiative.

„Soll die Stadt Linz den Pichlinger See und den umliegenden Grüngürtel weiterhin als unbebautes Naherholungsgebiet schützen und die Umwidmung für ein Stadion ablehnen?“ lautet die formulierte Frage. Das betroffene Areal wird seit den 1950er-Jahren als Naherholungsgebiet genutzt und ist seit 20 Jahren fixer Bestandteil des Linzer Grünzugs. „Mittlerweile zwei Generationen an Politikern und betroffenen Menschen haben sich dabei ganz offensichtlich etwas gedacht, den Pichlinger See und sein unbebautes Umland für die Nachwelt zu bewahren“, sagt Gemeinderat Lorenz Potocnik, der die Initiative ebenfalls unterstützt. 

 

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