Westring-Baustelle: 350 Tonnen zusätzlicher Beton sollen brüchigen Fels kitten

Angespannt geht’s auf der Westring-Baustelle nördlich der Donau zu: Unterhalb des Linzer Tiergartens fuhren zuletzt die Betonmischlaster auf. Grund: Wohl der unerwartet brüchige Fels, der mit 140 Kubikmeter (ca. 350 Tonnen) zusätzlichem Beton verfestigt werden musste. Die Anrainer befürchten Einflüsse auf das Grundwasser, da sich in der Baugrube 60 Meter über der Donau bereits ein See gebildet hat. Richtig ernst wird’s am 28. März, da beginnen die ersten Sprengungen auf Urfahraner Seite.

Erst in etwa sechs Meter Tiefe stieß man auf der großen Wiese hier dem Spatzenbauer auf Fels. Dieser dürfte sich aber als nicht so massiv wie erwartet präsentiert haben. 350 Tonnen zusätzlicher Beton zum Verfestigen dürfte nötig gewesen sein, dieser wurde in in den letzten Wochen in das Gestein bei den Urfahrwänd’ gepresst. In die gleiche Tiefe ragen die Hausbrunnen der Anrainer, die durch die massive zusätzliche Verbetonierung des Bodens nun um das Grundwasser fürchten – das mittlerweile angesammelte Wasser in der Baugrube könnte diese Befürchtungen bestätigen.

Sprengungen ab 28. März
Ab 25. März soll die Felsoberfläche mit einem Hydro-Hammer bearbeitet werden, ab 28. März wird es laut ASFINAG erste “Auflockerungssprengungen” geben, die Anrainer werden jeweils 15 vor einer Sprengung mittels SMS informiert. In einem Schreiben an die Bewohner wird bereits jetzt auf “lärmintensive Maßnahmen” hingewiesen. Die Bohrungen für die Verankerungen der Hängebrücke beginnen dann voraussichtlich am 15. April und werden mehrere Monate andauern.

 

 

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