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    Zwei Obus-Linien neben der neuen Stadtbahn – macht das Sinn?

    12. Juli 2023
    in Linz, Politik
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    Ob und wann die Stadt S-Bahn über die Eisenbahnbrücke rollen wird, ist offener denn je. Die Stadt Linz macht gleichzeitig Nägel mit Köpfen und will zwei Obus-Linien, die mehr oder weniger parallel zur S-Bahn verlaufen, realisieren. Kostenpunkt: 60 Millionen Euro. Wir erklären, warum diese auf den ersten Blick seltsame Entscheidung durchaus Sinn macht.

    „Abschnittsweise unlogische Parallelführungen von Stadtbahn und O-Bus“ nennt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner das Linzer Vorhaben, zwei neue Obus-Linien noch vor dem Bau der Stadtbahn in Betrieb zu nehmen. Die Stadt Linz wiederum argumentiert, damit „die Landstraße zu entlasten und den dynamischen Linzer Osten besser zu erschließen“.

    Warten auf die S-Bahn, aber sie kummt ned, kummt ned…
    In Wirklichkeit dürfte aber der Stadt wohl klar geworden sein, dass es noch dauern könnte mit der S-Bahn über die Eisenbahnbrücke und durch den Osten der Stadt. Die Busse könnten bereits 2025 rollen, die Stadtbahn wohl nicht vor 2030, eher noch später.
    Zudem gibt es immer noch keine klare finale Zusage des Bundes, andererseits soll es sich mit der umstrittenen Streckenführung spießen: Die betroffenen Linzer Bewohner – geschätzt sind das entlang der gesamten Strecke im Stadtgebiet um die 25.000 Menschen – sind nach wie vor im Unklaren, was die S-Bahn alles mit sich bringt. So würde etwa zu den Hauptverkehrszeiten alle 7,5 Minuten eine vollwertige Zuggarnitur nur wenige Meter vor unzähligen Wohnzimmerfenstern vorbeifahren.

    Die künftige Situation in Urfahr mit der neuen oberirdischen S-Bahn. (Bild Schiene OÖ).

    Bewohner immer noch im Unklaren über S-Bahn Auswirkungen
    Die neue S-Bahn aus Gallneukirchen kommend wird laut Planungen am bei Sportlern und Erholungsuchenden beliebten Donaudamm zwischen Pleschinger See und Eisenbahnbrücke verkehren, danach im Bereich der Pragerstraße zwei 90 Grad-Kurven im dichtverbauten Gebiet absolvieren und dann in die Linke Brückenstraße einbiegen, wo die Straßenbahn, die dort alle 2,5 Minuten vorbeikommt, wohl gekreuzt werden muss. Das geht alles zu Lasten der Anrainer, wurde und wird aber nicht offen ausgesprochen.

    Eine enge Kiste: Durch die dichtbewohnte Pragerstraße soll in einigen Jahren die Stadtbahn rollen.

    Pragerstraße als Brennpunkt
    Auch die Verbindung der Mühlkreisbahn quer durch Urfahr lässt viele Fragen offen: Nicht unter-, sondern oberirdisch sollen die vielbefahrene und dichtbewohnte Hauptstraße und die Wildbergstraße im 7,5min-Takt gekreuzt werden, ganz abgesehen von den hunderten Bewohnerparkplätzen, die in der Reindlstraße und der Pragerstraße ersatzlos wegfallen würden. Apropos Pragerstraße: Hier würde die S-Bahn teilweise nur vier Meter neben den Hausfassaden vorbeifahren.

    „Auf den neuen O Bus-Linien ist mit 20.500 Fahrgästen pro Tag zu rechnen, während es bei der mindestens zehnmal so teuren Stadtbahn lediglich 12.500 wären“

    Fahrgastpotenzial: Bus schlägt S-Bahn
    Vorliegende Studien besagen bezüglich Fahrgastpotenzialen, dass auf den O Bus-Linien mit 20.500 Fahrgästen pro Tag zu rechnen ist, während es bei der mindestens zehnmal so teuren Stadtbahn lediglich 12.500 wären – insofern sieht auch der Bundesrechnungshof die Stadtbahn kritisch.

    Auch vom Klimaschutzministerium in Wien kommt aktuell wenig Rückenwind, es gäbe „offene Punkte zum Projekt Regionalstadtbahn Linz“, hieß es in einem Brief vom Dezember 2022, wesentliche Antworten (u.a. zu den Kosten und zum Fahrgastnutzen) würden fehlen.

    Platz für Obus UND S-Bahn
    Grundsätzlich würden beide Projekte nebeneinander aber durchaus Sinn machen, weil die Stadtbahn zwischen Eisenbahnbrücke und Hauptbahnhof gerade mal drei Haltestellen aufweist und daher für den Großteil der Linzer schlichtweg zu weit weg ist, den Pendlern aber sehr wohl große Vorteile bringt – und die Busse eine Zubringerfunktion erfüllen könnten. Auch von den Kosten her sind die Obus-Linien mit 60 Millionen Euro durchaus finanzierbar. Zudem erweisen sich die modernen XXL-Busse des belgischen Herstellers VanHool bei den Linzern als sehr beliebt.

    Kommentar
    Man muss Bürgermeister Luger und seinem Vize Martin Hajart gratulieren, dass sie sich zum Obus-Projekt im Linzer Osten bekennen. Die beiden Linien sind nicht nur relativ günstig zu realisieren, sondern auch sehr schnell umsetzbar – bereits Ende 2025 könnten die elektrischen XXL-Busse in Betrieb gehen, während bei der Stadtbahn mehr Fragen als Antworten offen sind.

    Was am Stadtbahn-Projekt danebengegangen ist: Bis heute wurden die tausenden Anrainer nicht mit ins Boot genommen, wurde ihnen nicht gesagt, was auf sie zukommt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass das Projekt gefühlt wenig Rückenwind seitens der Stadt hat.

    Ganz intensiv wurmt die Menschen auch, dass (hauptsächlich aus Kostengründen, wie zu erfahren war) offensichtlich zu keiner Sekunde an eine unterirdische Streckenführung in Urfahr gedacht wurde. In Wien wäre der Neubau einer U-Bahn mit oberirdischen Streckenabschnitten mitten im bewohnten Gebiet undenkbar – koste es, was es wolle. Die jetzt geplante (und bereits fixierte) Streckenführung geht nicht nur fast durchs Wohnzimmer tausender Anrainer, sie zerstörte auch das Naherholungsgebiet zwischen VOEST-Brücke und Pleschinger See.

    Bürgermeister Klaus Luger und Verkehrsreferent Martin Hajart nehmen angesichts der vielen offenen S-Bahn-Fragen verständlicherweise lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem (Hochhaus-)Dach. Insofern ist die Realisierung der beiden Obus-Linien eine weise Entscheidung. So wichtig (und unverzichtbar) die „Land OÖ“-S-Bahn für die Pendler ist: Der Mehrzahl der Linzer Bewohner würde die Bahnstrecke durch die Stadt jedenfalls nicht abgehen, falls diese erst 2035 oder gar nicht kommt. Denn Fakt ist: Kaum eine vergleichbare Stadt ist schon jetzt mit Öffis so gut und so modern aufgestellt wie Linz.

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