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    Linzer SPÖ will eine 12 Fußballfelder große Fläche im Grünland zu Bauland umwidmen: Wie passt das mit den Linzer Klimazielen zusammen?

    25. April 2024
    in Klima, Politik
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    Ob das eine gute Idee ist? 100.000 Quadratmeter Linzer Grünland – das entspricht 12 (!) Fußballfeldern – sollen auf Antrag der Linzer SPÖ im Linzer Grüngürtel nördlich von Dornach in Bauland umgewidmet werden. Als Grund nennt der zuständige Stadtrat Dietmar Prammer den Bau der neuen Digital Universität, aber diese benötigt laut Plaunungsunterlagen nicht mal ein Zehntel dieser Fläche. Verständlich, dass jetzt Widerstand aufkommt.

    Die Wälder, Grünflächen und Wiesen nördlich der Kepler Universität sind ein wertvolles Naherholungsgebiet für tausende Urfahraner*innen. Zudem würden mehrere Felder durch die Umwidmung verschwinden– und das in einer Zeit, in der Regionalität und Versorgungssicherheit immer wichtiger werden. Kritiker des Projekts sagen, dass die geplante Linzer Digital Universität als Feigenblatt missbraucht wird, um ein Vielfaches der eigentlich benötigten Fläche in Bausch und Bogen zu Bauland zu machen. Im Hintergrund sollen sich Spekulanten oder Unternehmen wie die Fabasoft bereits Flächen gesichert haben, um vom Widmungsgewinn zu profitieren, so die Vermutung. 

    Sündenfall: Die Umwidmung wäre ein maßgeblicher Eingriff in den Linzer Grüngürtel, der seit Jahrzehnten streng geschützt ist.(Foto: zVg)

    Ein weiteres Problem: Bereits jetzt ist Dornach und die Altenberger Straße extrem verkehrsbelastet, mit dem Autobahn-Anschluss samt Umwidmungen vervielfacht sich dort das Verkehrsaufkommen. Zudem hat Linz hat beschlossen, bis 2040 klimaneutral zu sein. Massive Eingriffe in den Grüngürtel machen das unmöglich und widersprechen diesem Ziel. Was besonders ins Auge sticht: Bereits 2020 wurden Umwidmungspläne abgesagt, jetzt will man ein zehnmal so großes Projekt wieder durchboxen. 

    „Nachdem ich heute die gesammelten fachlichen Stellungnahmen zum vorliegenden Antrag erhalten habe, bleibt mir keine andere Wahl, als das Projekt an diesem Standort zu stoppen. Es wird in der Altenberger Straße keine Umwidmung des Grünlands für Fabasoft geben“ , sagte der im Februar 2020 zuständige Stadtrat Markus Hein, der damit jede Menge Staub aufwirbelte: Bürgermeister Klaus Luger war klar für dieses Projekt und gab entsprechenden Rückenwind. Er wollte eigenständig darüber entscheiden und alles durchdrücken – und scheiterte.

    Pikant: Laut FABASOFT gibt es seit März 2019 einen “aufschiebend bedingten” Kaufvertrag. Den könne man jetzt nicht einfach zerreißen, meinte FABASOFT-Anwalt Hochleitner 2019. Die Vermutung, dass es am Gemeinderat vorbei bereits politische Vorab-Zusagen für eine Umwidmung gegeben haben könnte, stand damals im Raum.

    Mit der geplanten Umwidmung gingen auch beträchtliche landwirtschaftliche Flächen verloren. (Foto: Sabine Müller)

    Hinter der XXL-Umwidmungsplänen steht vor allem die SPÖ mit Bürgermeister Klaus Luger und Planungsstadtrat Dietmar Prammer, die die Sache noch vor der Sommerpause mit den Stimmen der ÖVP durchdrücken wollen. Alle anderen Parteien sind wohl gegen diese Pläne. Am Ende stünde eine hauchdünne Mandats-Mehrheit von Rot-Schwarz für diese Umwidmung.

    Klar ist: Platz für die Digital-Uni wäre auch anderswo mehr als genug vorhanden – etwa bei der PostCity, die aufgrund fehlender Investoren in der Warteschleife steckt – eine Bildungsreinrichtung wie eine Universität würde auch aufgrund der hervorragenden Verkehrsanbindung beim Bahnhof perfekt dorthin passen. und eine Digital-Uni braucht auch nicht wirklich eine räumliche Nähe zur bestehenden Kepler Uni.

    Seitens der Anraine rund Bewohner Urfahr – alleine in den betroffenen Stadtteilen St. Magdalena und Dornach wohnen über 20.000 Menschen – ist der Ärger große – auch, weil es keinerlei Einbindung oder Informationen an die Bürger gab. Ob da wirklich schon das letzte Wort gesprochen ist?

     

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