Aus der groß angekündigten Neugestaltung der Linzer Donauuferkante bleibt am Ende wohl nur eine Mini-Lösung übrig. Statt einer umfassenden Aufwertung sollen um rund 1,7 Millionen Euro lediglich eine Sitzstufe, eine Aussichtsplattform und einige Sitzbänke entstehen – auf gerade einmal rund 100 Metern eines insgesamt einen Kilometer langen Uferabschnitts – das soll der Stadtsenat diesen Donnerstag beschließen.
Die dem Stadtsenat vorgelegte Umgestaltung umfasst nur mehr eine rund 20 Meter breite Sitzstufe, eine 30 Meter breite Aussichtsplattform und eine Zone mit Sitzbänken mit rund 40 Metern Breite. Für Vizebürgermeister Martin Hajart ist das viel zu wenig: „Von der großen Vision ist nicht mehr viel übrig. Das ist reine Ankündigungspolitik.“ Die ÖVP werde dem Projekt zwar als ersten Schritt zustimmen, fordert von Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) aber endlich ein Gesamtkonzept für die gesamte Donaupromenade.

Die dem Stadtsenat vorgelegte Umgestaltung umfasst nur mehr eine rund 20 Meter breite Sitzstufe, eine 30 Meter breite Aussichtsplattform und eine Zone mit Sitzbänken mit rund 40 Metern Breite. Damit werden nur 10 Prozent der rund einen Kilometer langen Uferkante zwischen Naturstrand Alturfahr und SV Urfahr-Platz umgestaltet. „Das ist uns definitiv zu wenig. Das kann doch nicht alles sein“, so Hajart.
Besonders in der Kritik: die konkreten Pläne wurden bis heute nicht öffentlich präsentiert. Deshalb beantragt die ÖVP nun einen Lokalaugenschein mit Stadtsenat und Medien. „Ein Millionenprojekt für einen der wichtigsten Plätze der Stadt darf nicht hinter verschlossenen Türen geplant werden“, so Hajart.
Als langfristige Lösung bringt die ÖVP erneut die bereits vorgestellte Badebucht ins Spiel. Diese würde der Donau deutlich mehr Freizeit- und Aufenthaltsqualität verleihen als die nun geplanten Einzelmaßnahmen.

















