Mehr als 2.200 Quadratmeter Kunst mitten in Linz: Die ehemalige Post City beim Hauptbahnhof verwandelt sich in Österreichs größtes Street-Art-Ensemble. Internationale und heimische Künstler haben die gewaltigen Fassaden neu gestaltet – und machen das Areal vor seinem großen Umbau noch einmal zum urbanen Hotspot.
Unter dem Motto „Addressing Tomorrow“ hat die Österreichische Post gemeinsam mit dem Urban-Art-Kollektiv Calle Libre eine fast 150 Meter breite und bis zu 15 Meter hohe Public Gallery geschaffen. Mit dabei sind Manuel Skirl und Linda Steiner aus Österreich, JahOne aus Bulgarien und Spidertag aus Spanien.
Ihre riesigen Arbeiten beschäftigen sich mit Natur, Technologie, Zeit und dem Wandel der Stadt. Besonders spektakulär: Spidertag bezieht den markanten Uhrturm der Post City in eine interaktive Neoninstallation ein, die Besucher per QR-Code selbst beeinflussen können.
Auch Bürgermeister Dietmar Prammer gefällt die Idee: „Besonders freut mich, dass dieses Kunstwerk nicht hinter Museumstüren stattfindet, sondern mitten in der Stadt und für alle frei zugänglich ist.“
Zwei Tage Street-Art-Festival
Am 18. und 19. September wird die Post City zusätzlich zum Treffpunkt der Linzer Urban-Szene. Bei freiem Eintritt gibt es Führungen, Live-Painting, Künstlergespräche, kreative Stationen und Musik. Am Freitag legen unter anderem EnduroXS, Vivienne Pohl und YPSY auf, am Samstag übernehmen mit Korli, Subbee und Carmen Ibanez Linzer DJs. Ein Stück der Post City geht anschließend sogar auf Reisen: 2027 soll eines der Kunstwerke auf einer österreichischen Europa-Briefmarke erscheinen. Damit bekommt das alte Post-Areal noch einmal ordentlich Farbe – bevor an diesem zentralen Stück Linz irgendwann die Stadt der Zukunft entstehen soll.
Foto: Mitja Kobal / Post AG
















