Die Regional-Stadtbahn Linz nimmt weiter Gestalt an. Auf dem Areal des künftigen Donaubahnhofs in Urfahr wurde jetzt ein eigener Infopark eröffnet. Er zeigt, wie eine der wichtigsten neuen Öffi-Drehscheiben im Linzer Zentralraum künftig aussehen und funktionieren soll.
Zwischen Ferihumerstraße und Reindlstraße soll in den kommenden Jahren der neue Donaubahnhof entstehen. Die bisher als Nahverkehrsknoten Urfahr-Ost bezeichnete Station wird zu einem zentralen Baustein der Regional-Stadtbahn und soll Linz künftig besser mit dem Mühlviertel und dem Umland verbinden.
Rund 20.000 Fahrgäste täglich werden für den neuen Verkehrsknoten erwartet. Hier sollen Regional-Stadtbahn, Obus und Bus sowie Rad- und Fußverkehr miteinander verknüpft werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die geplante Obus-Linie 48.
„Die Regional-Stadtbahn Linz ist eine Investition in die Mobilität, die Lebensqualität, die Wettbewerbsfähigkeit und nicht zuletzt in eine bessere Zukunft unseres Bundeslandes. Mit dem RSB Infopark schaffen wir einen Ort, an dem das Projekt bereits heute sichtbar und erlebbar wird. Direkt entlang der künftigen Trasse können sich Interessierte aus erster Hand über Planung, Architektur, Mobilitätsangebote und das Projekt informieren.“
Günther Steinkellner, Landesrat für Mobilität und Infrastruktur
Ein Blick auf den Bahnhof der Zukunft
Wie das alles einmal aussehen soll, können sich Interessierte bereits jetzt vor Ort ansehen. Der neue RSB Infopark informiert auf fünf großformatigen Tafeln über die Regional-Stadtbahn, die Architektur des Donaubahnhofs, künftige Umsteigemöglichkeiten und die städtebauliche Entwicklung des Areals. Visualisierungen geben zudem einen Vorgeschmack auf die geplante Mobilitätsdrehscheibe.

„Die Regional-Stadtbahn ist weit mehr als ein Verkehrsprojekt“, sagt Bürgermeister Dietmar Prammer. Rund um den Donaubahnhof entstehe eine Drehscheibe, „an der Bahn, Obus, Bus sowie Rad- und Fußverkehr zusammenspielen“. Vizebürgermeister Martin Hajart sieht darin einen wichtigen Impuls für den gesamten Stadtteil: „Der neue Donaubahnhof wird zum Impulsgeber für ganz Urfahr.“ Die Verknüpfung der unterschiedlichen Öffi-Angebote könne zum „Gamechanger“ für den öffentlichen Verkehr werden.
Großprojekt zum Anschauen
Nach der großen Projektausstellung im November 2025 und der Präsentation des ersten TramTrain-Fahrzeugs im März 2026 ist der Infopark der nächste Schritt, um das Milliardenprojekt für die Bevölkerung greifbarer zu machen. Mobilitätslandesrat Günther Steinkellner sieht darin einen Ort, an dem die Regional-Stadtbahn „bereits heute sichtbar und erlebbar wird“. Weitere Informationsangebote entlang der zukünftigen Strecke sollen in den kommenden Jahren folgen.















