273 Millionen Euro für ein neues Hafenviertel

Linz wächst jetzt auch Richtung Osten: Der Hafen soll bis 2016 zum Treffpunkt für Kultur, Öffentlichkeit, Gewerbe und Industrie werden – mit einem attraktiven Zentrum und einem zentralen Eingangstor und einem “Hafenturm” soll dieser aufstrebende Stadtteil weiter aufgewertet werden. 273 Millionen Euro werden investiert.

Der Hafen ist Treffpunkt von Kultur, Öffentlichkeit, Gewerbe und
Industrie – diese unterschiedlichen Charaktere des Ortes werden dank des neuen Konzepts in eine qualitätsvolle Balance gebracht. Das neue Hafenportal soll Flächen für Dienstleistungen, Handel, Nahversorger, Cafes, Banken und Poststellen beherbergen. Der Hafenturm beherbergt hochwertige Büros in Top-Lage und ist mit dem Hafenportal verbunden. Zudem wird eine öffentliche Kulturachse auf der Verlandungsfläche des Hafensbeckens 2 entstehen.

Hafen
Der Ausgangspunkt ist ein Zentrum am Hafen als Treffpunkt zwischen Kultur, Öffentlichkeit und Industrie. Durch die Kombination einer öffentlichen Kulturachse mit dem Hafenbetriebsgelände ensteht eine zweifachen Nutzung des Hafenbeckens 2. Diese ist kontrolliertes Betriebsgelände und öffentlicher Raum mit Wasserzugang zugleich.

Die neue "Kulturachse" im Hafengebiet

Die neue “Kulturachse” im Hafengebiet

Kulturachse
Mit “Hafenturm” und “Hafenportal” wird ein starker städtebaulicher Akzent gesetzt. Wichtiger Bestandteil ist die Schaffung eines hohen Punktes als Merkmal des Ortes und für den optischen Bezug zu anderen städtischen Orientierungspunkten. Dieser Verknüpfungspunkt von Stadt und Hafen bildet den Auftakt zu den öffentlichen “Kulturplattformen” auf den Hallendächern im verlandeten Teil des Hafenbeckens 2. Die Kulturachse erstreckt sich vom Skulpturenpark am Posthof bis an die Wasserfläche des Hafens. Die Hallendächer werden zum erweiterten Stadt- und Kulturraum – zu einem zentralen Ort der Begegnung. Die Aufgänge zu den “Kulturplattformen” ermöglichen einen Rundgang. Dieser bietet mit einer lebendigen Mischung von kurvigen Wegen, gezielten An- und Aussichten, einladenden Verweilmöglichkeiten und bespielten Plätzen eine andere Wahrnehmung des Hafenareals. Der Kontrast bietet einen überzeugenden Ort zwischen Kultur, Öffentlichkeit und Industrie.
Mit der Errichtung eines Hafentors wird das gesamte Hafenareal nachhaltig gegenüber Hochwasser geschützt. Parallel dazu soll das Hafentor als Brücke für Fußgänger und Radfahrer gestaltet werden. Damit ist eine durchgängige Nutzung des Treppelweges vom Linzer Stadtgebiet bis südlich des Handelshafens möglich.

Bürgermeister Klaus Luger: „Das Hafenviertel hat sich bereits in den letzten Jahren zu einem Ort entwickelt, an dem Industrie, Kunst und Kultur miteinander verschmelzen. In Zukunft soll der Linzer Osten aber noch weiter belebt werden. Er soll zu einem Platz werden, wo für vielfältige Interessen Platz ist. Freizeit, Kultur, Industrie und Wohnen sollen das Gebiet zwischen Winterhafen und Voestgelände noch weiter beleben.“

Vizebürgermeister Bernhard Baier: „Der mit dem Projekt eingeschlagene Weg der großräumigen Konzeption von Stadtvierteln ist eine richtige und wichtige Neuausrichtung der Linzer Stadtplanung. Zentraler, wichtiger Ansatzpunkt ist den Menschen Anlaufstellen für Freizeitgestaltung direkt an den Wasserflächen anzubieten. Das hat Stil, das hat Flair, das ist urbanes Leben.”

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