Jetzt hat auch das Ski-Mühlviertel eine echte Gondelbahn

Bereits diesen Samstag startet die Skisaison rund um Linz! Und heuer gibt’s nördlich der Donau sogar eine echte Gondelbahn. Wir haben uns mal in den “Linzer Alpen” umgesehen…

In einem Umkreis von 65 km von Linz finden sich im Mühlviertel vier durchaus annehmbare Skigebiete. Wir haben uns jene vier Mühlviertler Skiberge, die diese Bezeichnung auch halbwegs verdienen, mal genauer angesehen. Hauptstadt-Skifahrer kommen in den Hügeln nördlich der Donau durchaus auf ihre Kosten, auch die Tageskartenpreise sind im Vergleich mit so manchem größenwahnsinnigen Alpen-Resort durchaus annehmbar.

Hochficht: In nur 5,5 Minuten auf den Gipfel
Neun Lifte und 20 Pistenkilometer – die Skiarena am Hochficht kann sich durchaus sehen lassen. Heuer neu: die erst echte Kabinenbahn im Mühlviertel, die den Endlos-Schlepper auf den 1.281m hohen Reischlberg ersetzt. 10,5 Millionen Euro wurden investiert, 2.800 Personen können in nur einer Stunde befördert werden, die Fahrzeit beträgt nur 5,5 Minuten– beim alten Schlepper warens endlos lange 17 Minuten.
Fast bis auf 1.400m geht’s im Skigebiet Hochficht hinauf, mit knapp 400m Höhenunterschied lässt sich auch etwas aufs Tempo drücken. In einer knappen Stunde ist man von Linz aus da, die Tageskarte ist mit 39 Euro um einiges günstiger als Saalbach & Co., das Liftangebot mit einer Gondel, drei Sesselliften und fünf Schleppern ist für einen Tagesausflug mehr als ausreichend. Alpen-Feeling im Mühlviertel? It’s possible!
Entfernung (km): 63
Lifte: 9
Pistenkilometer: 20
Tageskarte: 39
Start: 02.12.2017
www.hochficht.at

Macht was her: die Skiarena Hochficht

Macht was her: die Skiarena Hochficht (Grafik: www.hochficht.at)

Kirchschlag mit Flutlichtpiste
Das Linzer Ski-Eldorado in Kirchschlag startet voraussichtlich am 05. Dezember in die Saison. Mit drei Schleppliften ist die Pistenauswahl zwar relativ endenwollend, aber für einen halben Tag taugt die Mini-Skiarena (die vor allem für Kids eine feine Sache ist) mit drei Pistenkilometern allemal. Liftbetrieb ist jeweils von 9-21 Uhr – 21 Uhr? Ja genau, am längsten Schlepplift gibt’s eine formidable Flutlichtpiste. Die Tageskarte gibt’s um smarte 18 Euro, die Flutlichtkarte (ab 16 Uhr) ist um 16 Euro zu haben.
Entfernung (km): 18
Lifte: 3
Pistenkilometer: 3
Tageskarte: 18 (bzw. 10-Punktekarte am Kaiserlift um 8 Euro)
Start: Anfang Dezember je nach Schneelage
www.schilifte-kirchschlag.at

Sternstein: Staugefahr
Gerade mal 38 Kilometer von Linz entfernt liegt das Skigebiet am Sternstein (1.122m). Neben eine Uralt-Schlepplift gibt’s hier seit 2009 eine moderne, kombinierte Gondel-/Sesselbahn. 28,50 Euro kostet die Tageskarte am Sternstein – nicht wirklich günstig bei diesem sehr schmalen Lift- und Pistenangebot. Nicht viel günstiger die Vierstunden-Karte mit 23 Euro. Da bei der Talstation nur die Einstiegstelle für die kombinierte Sessellift-/Gondelbahn befindet, staut’s hier speziell am Wochenende oft gewaltig. Auch das begrenzte Parkplatzangebot kann schon mal einen “Dauerhatscher” bis zur Talstation nach sich ziehen.
Entfernung (km): 38
Lifte: 2
Pistenkilometer: 5
Tageskarte: 31
Start: 16.12.2017
www.sternstein.at

Sandl/Viehberg: (Sehr) Klein, aber fein
Von 950 bis 1.112m Seehöhe reicht das Skigebiet in Sandl, zwei Schlepper führen auf den 1.112m hohe Viehberg. Nicht wirklich was für Vollgas-Skifahrer, aber für einen netten Familienausflug oder einen halben Tag zum Rutschen ganz okay. Ein Hit für sich: die urige Viehberghütte.
Entfernung (km): 51
Lifte: 2
Pistenkilometer: 3,2
Tageskarte: 20
Start: 16.12.2017
www.viehberg.at

 

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