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    „Es gibt keine „gute“ Umweltzerstörung“

    1. Juni 2025
    in Linz, Politik
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     Verrückt: Den Klima- und Naturschutz-NGOs und den meisten Parteien kann es nicht schnell genug gehen mit dem Ausbau der Windkraft. Gleichzeitig bekrittelt eine WWF-Studie den massiv zugenommenen Forststraßen-Ausbau in Österreich auf aktuell 218.000 (!) Kilometer. Dabei benötigt es gerade für die bis zu 290m hohen Windkraftanlagen bis zu 40 Meter breite, kilometerlange Zufahrtsschneisen durch intakte Wälder und oft unberührte Landschaften. „Man zerstört die Natur, um die Natur zu schützen. Finde den Fehler“, kritisiert Joachim Aigner von MFG. „Es gibt keine Unterteilung zwischen ‚guter‘ und ‚schlechter‘ Umweltzerstörung. Windkraftwerke machen gerade im Wald- und Bergland oft mehr kaputt, als sie bringen. Der Zweck darf auch hier niemals die Mittel heiligen, selbst, wenn dieser ein „grünes“ Mascherl hat.“ In der Mühlviertler Gemeinde Grünbach gab es heute eine Volksbefragung – dort hätten vier 290m hohe Windräder errichtet werden wollen. Über 60 Prozent sprachen sich gegen das Projekt, das einschneidende Folgen auf Natur und Landschaftsbild gehabt hätte, aus.

    “Das extrem dichte Netz an LKW-befahrbaren Straßen zerschneidet unsere Wälder und wirkt sich negativ auf ihr Mikroklima, ihre Artenvielfalt und ihre Fähigkeit zur Kohlenstoffspeicherung aus”, sagt WWF-Waldexpertin Karin Enzenhofer. Wälder würden „zu unseren wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen Klima- und Biodiversitätskrise“ gehören, „da sie besonders viel Kohlenstoff speichern und Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen bieten.” Um die negativen Auswirkungen von Forststraßen zu verringern und große zusammenhängende Waldflächen zu schützen, fordert der WWF gar strengere rechtliche Vorgaben: “Genehmigungsverfahren (für Forststraßen, Anm.) müssen Natur- und Klimaschutz stärker berücksichtigen sowie bundesweit vereinheitlicht und in den Naturschutzgesetzen der Bundesländer verankert werden”, so Enzenhofer. 

    Am Sternstein: Zufahrtsschneisen zum Windpark Sternwald.

    Zweierlei Maß
    „Wir alle wissen, was auf dem Spiel steht. Zukunft oder Zerstörungswut, das ist die Frage, die heuer entschieden wird“, sagte die grüne Landesgeschäftsführerin Ursula Roschger in einer Presseaussendung 2024. „Wie verlogen und blind kann man nur sein. Denn beim Bau von Windkraftanlagen gibt es keinerlei grüne Bedenken – ja die nötigen Genehmigungsfristen und -abläufe sollen sogar noch beschleunigt oder ganz abgeschafft und von bürokratischen Hürden befreit werden, obwohl für den Windradbau kilometerlange Zufahrtswege in Form von bis zu 40 Meter breiten Schneisen in die Wälder und Berghänge geschlagen und gegraben  werden müssen“, kritisiert MFG OÖ-Obmann Joachim Aigner. Die etwa 60 Meter langen Rotorblätter müssen mit Schwerlastern auf die Bergkuppen gebracht und dort montiert werden, die dafür benötigten Zufahrtsstraßen gleichen Waldautobahnen, die für die weitere Wartung der Anlagen auch nicht zuwachsen oder renaturiert werden dürfen. „Wo ist hier der Protest von Grünen, Fridays for Future, WWF & Co. – oder ist man auf dem grünen Auge blind?“

    Joachim Aigner: „Ausbau erneuerbarer Energiequellen ja, aber nicht im blinden Weltrettungswahn, sondern mit Augenmaß und nicht schon wieder auf Kosten der Natur.“

    Tatort Wasserkraft
    Ein anderes unrühmliches Beispiel ist der Bau der großen Wasserkraftwerke an Traun und Donau: Dort wurden im vorigen Jahrhundert hunderte Quadratkilometer unberührten Auwaldes brutal vernichtet oder trockengelegt. Heute versucht man mit dem Anlegen von Fischaufstiegshilfen, dem Aufschütten von im Rückstau versunkenen Schotterbänken wie in Linz oder dem Baggern von künstlichen Seitenarmen wie in Ottensheim zu retten, was zu retten ist. „So richtig und wichtig der Ausbau der Wasserkraft war, so wenig wurde bereits damals Rücksicht auf die Natur genommen. Bitte lasst uns nicht den gleichen Fehler machen wie in den 1970ern des vorigen Jahrtausends. Ausbau erneuerbarer Energiequellen ja, aber nicht im blinden Weltrettungswahn, sondern mit Augenmaß und nicht schon wieder auf Kosten der Natur, es braucht endlich mehr Hausverstand und Weitblick“, so Joachim Aigner. 

    Windkraft ja, aber…
    Windräder seien etwa in waldarmen Regionen wie dem Burgenland oder Niederösterreich besser aufgehoben: „Standortentscheidungen sind immer in einem Zusammenspiel aus Effizienz und Rücksicht auf die Natur zu treffen. Der Gedanke daran, dass die einzigartigen Wälder im Kobernaußen und im Hausruck immer mehr in den Fokus der Windkraftlobby rücken, lässt einen schaudern. Ich will, dass auch die nachfolgenden Generationen in Oberösterreich unberührte Natur und keinen abstoßenden, surrenden Windräderwald vorfinden. Wir brauchen neben mehr Naturschutz vor allem eines: mehr Schutz vor grüner Umweltpolitik“, sagt MFG-Klubobmann Manuel Krautgartner. Wohin eine völlig enthemmte Klima- und Umweltschutzpolitik nach grüner Fasson führt, würde derzeit die rot-grüne Regierung in Deutschland vorzeigen – „mit Kriegstreiberei, die zulasten der Natur geht, einer Renaissance der Kohlekraftwerke, LNG-Gas aus den USA und einer zunehmend instabilen politischen Lage.“

     

     

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