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    Der vergessene Weg von Linz nach Puchenau

    Auf den Spuren des Urfahraner Königswegs

    18. Februar 2026
    in Freizeit, LINZAgschichten
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    Aufmerksame Stadtwanderer entdecken gerade im Winter und im Frühling etwas ganz Besonderes: Durch fehlenden Bewuchs werden in den kahlen (und kalten) Jahreszeiten immer wieder uralte Wegführungen oder aufgelassene Pfade sichtbar. Der Urfahraner Königsweg hinter dem Spatzenbauer nach Puchenau ist so einer – mit einer ziemlich spannenden Geschichte dahinter. 

    Richtung Westen hinaus verengte sich einst das Linzer Donautal bis auf wenige Meter zwischen den Abbrüchen der Urfahrwänd‘ und der Donau. Lange gab es keine Straße hinaus nach Ottensheim. Die einzige Möglichkeit, diese Engstelle zu überwinden, bestand einige Jahrhundert lang über den Urfahraner Königsweg, der das Kunststück zuwege brachte, vom Spatzenbauer durch die steilen Urfahrwänd‘ hinunter zur Donau und weiter nach Puchenau zu führen. Es war ein richtiger Fahrweg, der diese Steilstufe sanft abfallend überwand. 

    Blick vom alten Urfahraner Königsweg ins Donautal (noch vor dem Bau der Westringbrücke).

    Heute noch sind gut zwei Drittel des Weges begehbar, am Anfang versperrt jedoch ein Zaun die Strecke. Gut erhalten sind die vor Jahrhunderten aufgetürmten Steinmauern links und rechts des Weges, die die Lastkarren vor einem Absturz schützten. Lediglich das letzte Drittel des Pfades existiert nicht mehr, er wurde in den 1950er-Jahren beim Ausbau der Rohrbacher Bundesstraße weggesprengt. 

    Immer noch gut erkennbar – der alte Königsweg vom Spatzenbauer nach Puchenau.

    Laut Erzählungen älterer Linzer Semester wurde der Urfahraner Königsweg auch 1954 als Umgehungsstrecke beim großen Hochwasser benutzt. Ein weiteres spannendes G‘schichterl erzählen ältere Pöstlingberger und Linzer (laut www.landessagen.at) heut‘ auch noch: Es soll einen geheimen Stollen unter der Donau geben, der beim Bunker hinter der Wasserstiege beginnt und hinüber zum Spatzenbauer am Pöstlingberg führt. Wo die Eingänge liegen, weiß indes niemand.

    Heute gleicht das Donautal leider auf beiden Seiten eher einem Kanal samt einer Autobahn mit immer weniger Grünraum und Ruhezonen.

    Der Urfahraner Königsweg
    Die Bezeichnung „Urfahraner Königsweg“ besteht heute noch – allerdings nur für ein etwa 200 Meter langes Straßenstück, das in einer Sackgasse endet. Hinter einem Zaun führt der alte, historische Königsweg weiter, der auf zwei Drittel noch gut begehbar ist. Navi-Adresse: Urfahraner Königsweg. Pöstlingbergbahn-Haltestelle „Bruckneruni“.

     

     

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