• Dürre-Wüste statt grünem Band: Das etwa 23.000m2 oder etwa drei Fußballfelder  große Dach des Autobahntunnels zwischen Neuromed Campus und dem Wankmüllerhofviertel hat es diesen Sommer ganz besonders erwischt. Das nur etwa 50cm dicke, schattenlose  Erdreich auf der 560 Meter langen Einhausung wurde so richtig durchgegrillt.
In der Vergangenheit gab es bekanntlich immer wieder Vorstöße, die Fläche zu öffnen und urban nutzbar zu machen – als Fläche zum Garteln oder als Sport- und Spielplatz mit Sonnensegeln. Passiert ist bis dato nichts. Gemeinderat und Stadtentwickler Lorenz Potocnik  brachte die Idee bereits 2020 erstmals in den Gemeinderat, blitzte bei den anderen Parteien aber ab. Es wäre das größte derartige Projekt in Europa gewesen. Linz pflanzte lieber in der Innenstadt einzelne Bäume um einen mittlerweile siebenstelligen Betrag. 

Die Einhausung Niedernhart wurde 2005 verwirklicht. Anders als beim angrenzenden Bindermichl-Tunnel wurde damals aber – wohl aus Kostengründen – auf die Möglichkeit einer Begehung, Querung und eine Nutzbarmachung verzichtet, obwohl das Dach mit einer Wiesenfläche bewachsen ist. „Schade, denn in vielen anderen Städten werden genau solche Flächen jetzt urban nutzbar gemacht. Genau an solchen Stellen könnte mit vergleichsweise wenig Aufwand viel für die „Klimahauptstadt“ herausgeholt werden“, so Linzplus-Propeller Lorenz Potocnik .

Fotos: zVG
Montag, September 7, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Manifest vs. Startschwierigkeiten // Die Woche in Linz #09

Immer hier: Der Kommentar über die aktuelle Woche in Linz

12. Juni 2026
in Meinung
0
SHARES
67
VIEWS
Share on Facebook

Mit einem „Flughafenmanifest“ soll die mühsam in die Gänge kommende Linienverbindung von Linz nach Frankfurt sitzplatzmäßig aufgefüllt werden. Die Unterzeichner sollen sich dazu mehr oder weniger „grade machen“ und dazu verpflichten, internationale Geschäfts- und Dienstreisen über den Linzer Flughafen abzuwickeln. Aber wie will man renitente Unternehmen oder Geschäftsreisende – auf die zielt die Aktion ja ab – dazu bringen, in den DAT-Air-Propeller zu steigen und nicht wie gewohnt deutlich günstiger und flexibler ab Wien oder München zu fliegen? Am Ohrwaschl nach Hörsching ziehen und den Delinquenten mit einem herzhaften „Eini do mit dia!“ in den Flugzeugsessel drücken?

Grundsätzlich ist der Gedanke, den Menschen die wiederaufgenommene Frankfurt-Verbindung schmackhaft zu machen, kein falscher. Bei der Entscheidung des Abflughafens geht’s aber gerade für Unternehmen weniger ums Nicht-Wollen, sondern auch um wirtschaftlich darstellbare Voraussetzungen. Wer lässt sich gerne dazu zwingen, ein paar hundert Euro mehr zu bezahlen?

Großteils vergessen hat man einmal mehr auf die vielen Urlaubsreisenden, die von Linz aus (via Frankfurt oder wie aktuell Wien) in die weite Welt fliegen wollen. Ihnen die „Flieg-ab-Linz“-Story besser zu verkaufen und etwa mit einem Gratis-Parkplatz schmackhaft zu machen – DAS sollte das eigentliche Ziel sein.

Die Aufregung über dieses Manifest ist allerdings wohl ohnehin umsonst, wenn man sich den überschaubaren Kreis der Unterzeichner ansieht: Stadt Linz, Land Oberösterreich, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. Das sind mehr oder weniger behördenähnliche (Amts-)Apparate, aber weder Vielflieger noch die großen Frequenzbringer. Geschäftsreisende sind zudem eine Zielgruppe, die in den vergangenen Jahren zahlenmäßig nicht gerade prosperierte. Sich ausgerechnet darauf einzuschießen?

Großteils vergessen hat man hingegen einmal mehr auf die vielen Urlaubsreisenden, die von Linz aus (via Frankfurt oder wie aktuell Wien) in die weite Welt fliegen wollen. Ihnen die „Flieg-ab-Linz“-Story besser zu verkaufen – DAS sollte das eigentliche Ziel sein. Sonst wird – oder besser gesagt: bleibt – der Frankfurt-Flieger das, was die Grünen einst durchaus treffend als „Manager-Shuttle, das das Volk bezahlen darf“ bezeichnet haben.

Warum gibt es keine Marketingaktionen für die breite Masse? Etwa kostenloses (Dauer-)Parken auf dem ohnehin meist gähnend leeren XL-Parkplatz? Stattdessen hat man die Fläche lieber an ein Logistikunternehmen vermietet, das dort importierte Neuwagen zwischenlagert.

Unter dem Strich sind derartige „Flughafenmanifeste“ vor allem eines: geduldiges Papier und eine nette PR-Aktion. Der Zweck wurde erfüllt – fast alle Medien sprangen brav darauf an apportierten das geworfene Stöckchen.

Klar ist auch: Mit der 36-Millionen-Euro-Subvention für die Frankfurt-Strecke hat man potenzielle Verbindungen anderer Airlines zu großen europäischen Drehkreuzen de facto verunmöglicht. Denn welcher Anbieter steigt schon in Konkurrenz zu einer Flugverbindung ein, die mehr als drei Jahre lang massiv subventioniert wird und dadurch die verfügbaren Passagierströme absaugt? Das Gegenteil von gut ist nach wie vor „gut gemeint“ – auch 10.000 Meter über den Wolken.

Previous Post

Jetzt kommt FRIEDA!

Next Post

„Peinlich und unsportlich“

Next Post

"Peinlich und unsportlich"

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Champions League in Linz: Jetzt startet der Run auf die Tickets

1. September 2026

Fünf Neue: Der Urfahranermarkt dreht diesmal richtig auf!

5. September 2026
Screenshot

Drei Tote nach Legionellen-Ausbruch: Wie teuer könnte es für die Verursacher werden?

3. September 2026

Drei Hände in mir

20. Juli 2026

Fünf Neue: Der Urfahranermarkt dreht diesmal richtig auf!

Linzer Hochhaus-Träume: Auch die „Post City Gardens“ hängen in der Warteschleife

NEOS Linz-Ausgaben: Intrige oder doch ein Transparenzproblem?

Screenshot

Drei Tote nach Legionellen-Ausbruch: Wie teuer könnte es für die Verursacher werden?

Fünf Neue: Der Urfahranermarkt dreht diesmal richtig auf!

5. September 2026
Screenshot

Wilheringer Pilgerweg – eine neue Weitwander-Inspiration im Zentralraum

5. September 2026

NEOS Linz-Ausgaben: Intrige oder doch ein Transparenzproblem?

4. September 2026

Linzer Hochhaus-Träume: Auch die „Post City Gardens“ hängen in der Warteschleife

4. September 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Fünf Neue: Der Urfahranermarkt dreht diesmal richtig auf!
  • Wilheringer Pilgerweg – eine neue Weitwander-Inspiration im Zentralraum
  • NEOS Linz-Ausgaben: Intrige oder doch ein Transparenzproblem?

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm