Punschduft, Lichtermeer, Kekserl, Kunsthandwerk und jede Menge Weihnachtsstimmung: In der Linzer Innenstadt wird es heuer besonders adventlich. Gleich fünf (plus zwei) Weihnachtsmärkte warten auf Besucher – vom Klassiker am Hauptplatz über den Familienmarkt im Volksgarten bis zu den stimmungsvollen Märkten am Pfarrplatz, beim Mariendom und im Klosterhof. Und: heuer gibt’s auch erstmals einen Weihnachtsmarkt in Urfahr!
Am 21. November startet Linz offiziell in die Adventsaison. Das Herzstück bilden die beiden großen städtischen Weihnachtsmärkte am Hauptplatz und im Volksgarten. Bis 24. Dezember wird ausgeschenkt, geschlemmt, eingekauft und gefeiert – heuer sogar bis 22 Uhr. Genug Zeit also für einen Punsch mehr.
Seit 132 Jahren wird in Linz „geweihnachtet“
Weihnachtsmärkte haben in Linz eine erstaunlich lange Tradition. Der erste nachweisbare Linzer Christkindlmarkt fand bereits am 23. und 24. Dezember 1894 statt. Damit kann Linz 2026 auf stolze 132 Jahre Weihnachtsmarktgeschichtezurückblicken. Einen runden Geburtstag gibt’s heuer im Volksgarten: Dort wurde 1956 erstmals ein Weihnachtsmarkt veranstaltet. Der heutige Familienmarkt feiert damit seinen 70er.
Der Christkindlmarkt am Hauptplatz bleibt der Klassiker: Kunsthandwerk, Geschenkideen, Schmankerl und Punsch vor der historischen Kulisse des Linzer Hauptplatzes. Dazu gibt’s ein buntes Musikprogramm. Und während die Großen gemütlich anstoßen, können die Kleinen beim Christbaum ihre Runden auf dem großen Kinderkarussell von Heinrich Straßmaier drehen.

Märchen, Krippe und PunschBeats
Eine ganz andere Adventwelt wartet im Volksgarten. Handwerksvorführungen, Fahrgeschäfte und Märchenszenen gehören hier ebenso dazu wie die größte Holzkrippe Österreichs, die alle 30 Minuten zum Leben erwacht. Für Stimmung sorgt auch die Life-Radio-Veranstaltungsreihe mit den „PunschBeats“ und dem Black Wings Adventsingen. Und selbstverständlich schauen auch Nikolaus und Christkind vorbei.
Fünf Adventwelten mitten in der City
Hauptplatz und Volksgarten bringen es gemeinsam auf weit über 100 Stände. Dazu gesellen sich die drei privat organisierten Weihnachtsmärkte im Klosterhof, am Pfarrplatz und beim Mariendom. Das Schöne daran: Alle fünf Adventwelten liegen nur einen gemütlichen Spaziergang voneinander entfernt. Wer möchte, kann sich also durchaus von Punschstand zu Punschstand durch die Linzer Innenstadt kosten.
Für Vizebürgermeister und Marktreferent Martin Hajart sind die Weihnachtsmärkte längst auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie bringen zusätzliche Besucher in die Innenstadt und sorgen für Frequenz bei Handel, Gastronomie und Tourismus. „Gemeinsam mit den Standbetreibern investieren wir erneut in die qualitative Aufwertung des Marktes“, sagt Hajart über den Volksgarten. Vor allem Familien und Kinder sollen noch stärker angesprochen werden.
Gratis mit dem Weihnachtszug zum nächsten Punsch
Wer nach ein paar Häferln nicht mehr zu Fuß gehen möchte, kann auf den gelben Weihnachtszug umsteigen. Er fährt von Freitag bis Sonntag jeweils von 15 bis 19 Uhr sowie am 8. Dezember kostenlos als „Hop-on-Hop-off“-Verbindung durch die Innenstadt. Einsteigen, beim nächsten Weihnachtsmarkt aussteigen, eine Runde drehen – und später wieder aufspringen. Das kommt an: Im Vorjahr nutzten rund 9.000 Fahrgäste den Weihnachtszug, so viele wie noch nie.
Fünf plus 2: Advent gibt’s auch außerhalb der Innenstadt
Auch in den Linzer Stadtteilen wird aufgekocht und ausgeschenkt. In Kleinmünchen startet bereits am 31. Oktober um 16 Uhr „Joschi’s Knusperhaus“ in die Punschstand-Saison. Eine Premiere gibt’s am Grünmarkt in Urfahr: Dort findet heuer erstmals ein Weihnachtsmarkt statt. Ab 27. November wird an jedem Adventwochenende von 8 bis 19 Uhr aufgetischt – mit Punsch, Bauernkrapfen, gebackenen Mäusen, Raclettebrot und Kekserln. Am 12. Dezember kommen um 17 Uhr die Urfahraner Perchten samt Feuershow vorbei, am 20. Dezember steht ab 17 Uhr Gerd Ruby auf dem Programm. Der Punschstand am Grünmarkt eröffnet bereits am 14. November.















