• 🔴 KPÖ NIMMT ANLAUF AUF DEN OÖ. LANDTAG!
Was in Salzburg und der Steiermark bereits gelungen ist, soll 2027 auch in Oberösterreich klappen: Die KPÖ will die Vier-Prozent-Hürde knacken und in den Landtag einziehen. Ins Rennen schickt sie Gerlinde Grünn und Daniel Steiner als Spitzenduo.

Grünn sitzt seit 2009 im Linzer Gemeinderat und führt dort seit 2021 die KPÖ-Fraktion. Steiner ist Betriebsrat und vertritt den Gewerkschaftlichen Linksblock in der Arbeiterkammer OÖ.

🏠 Leistbares Wohnen, soziale Absicherung, faire Arbeitsbedingungen und Öffis sollen die Schwerpunkte bilden.

Rückenwind erhofft sich die Partei von ihren Erfolgen in anderen Bundesländern: In Salzburg und der Steiermark sitzt die KPÖ bereits im Landtag, in Graz stellt sie mit Elke Kahr sogar die Bürgermeisterin.
Mittwoch, Oktober 28, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?

Visionäres Großprojekt würde gut ins Sportland OÖ passen

28. Oktober 2026
in Freizeit, Land, Linz
0
SHARES
571
VIEWS
Share on Facebook

Österreich soll eine eigene Skihalle bekommen: Der ÖSV hat für das Projekt bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet, als erster möglicher Standort wurde der Wiener Prater ins Spiel gebracht. Aber: Warum nicht in Linz und Oberösterreich? Der Standort brächte weit mehr Vorteile als in der Randlage im Osten. Ob die Stadt- und Landespolitik allerdings ein so visionäres Projekt andenken geschweige denn umsetzen kann oder will: Fraglich.

Der Standort hätte einige gewichtige Argumente: Linz liegt zentral zwischen Wien, Salzburg, Bayern und Tschechien und ist über Autobahn und Bahn gut erreichbar. Mit dem Flughafen Linz gäbe es zudem eine internationale Anbindung. Gerade für Trainingslager ausländischer Nationalteams oder größere Ski-Events könnte das ein zusätzlicher Standortvorteil sein. Die torusimusstarken Ski-Bundesländer Salzburg und Steiermark sind ebenfalls nicht weit.

Für Oberösterreich wäre ein solcher „Skidome“ weit mehr als eine Trainingshalle für Marcel Hirschers Nachfolger. Schulen könnten dort Skitage unabhängig von Schneelage und Wetter durchführen, Vereine und Nachwuchskader hätten das ganze Jahr über konstante Trainingsbedingungen. Gleichzeitig wäre die Halle für Hobbyskifahrer, Familien und eben Touristen nutzbar.

Millionenprojekt mit Umwegrentabilität
Die finanzielle Dimension ist allerdings beträchtlich. Für eine rund 300 Meter lange Skihalle ist von Baukosten von mindestens 100 Millionen Euro auszugehen. Mitplanen müsste man wohl auch einen Langlauftunnel, um den nordischen Bereich abzudecken. Gewaltig wäre im Gegenzug aber die Umwegrentabilität. Wie groß das Potenzial einer solchen Halle sein kann, zeigt Neuss bei Düsseldorf. Die dortige Skihalle wurde 2001 eröffnet und entwickelte sich zu einem Freizeitkomplex mit Gastronomie, Skischule, Shops und zusätzlichen Sportangeboten. Um die 250 dauerhaft Arbeitsplätze wurden geschaffen, jährlich kommen 700.000 bis zu einer Millionen Besucher – zum Vergleich: Linz zählte im Vorjahr 605.815 Gästeankünfte.

Reizvolle Idee: ein „Skidome Upper Austria“ (Bild: KI-generiert)

Hunderttausende zusätzliche Besucher würden nicht nur Eintritt bezahlen, sondern auch in Hotels übernachten, Restaurants besuchen, Einkaufen und weitere Freizeitangebote nutzen. Ein entsprechendes Gesamtkonzept könnte die Halle mit Gastronomie, Beherbergung, Veranstaltungen und zusätzlichen Sportmöglichkeiten verbinden.

Auch der Flughafen Linz könnte profitieren. Eine halle dieser Dimension würde bei entsprechende Bewerbung alleine den Frankfurt-Flieger oder in eine andere europäische Metropole dauerhaft füllen – oder gar zusätzliche Verbindungen in andere große Städte lukrieren.

700.000 Besucher könnten den Skidome zum Geschäft machen
Ein 100 Millionen Euro teurer „Skidome Upper Austria“ könnte sich wirtschaftlich rechnen, wenn es gelingt, jährlich rund 600.000 bis 750.000 Besucher anzuziehen. Bei etwa 700.000 Gästen und durchschnittlich 150 Euro Umsatz pro Besucher wären über 100 Millionen Euro Jahresumsatz nur in der Halle möglich – mit angeschlossenen Hotel noch um einiges mehr.

Dass solche Frequenzen und Zahlen erreichbar sind, zeigt die SnowWorld Neuss. Entscheidend wäre allerdings, den Skidome nicht nur als Skipiste zu konzipieren: Skischule, Trainingszentrum, Verleih, Gastronomie, Events und zusätzliche Ganzjahresangebote könnten aus der Halle ein Freizeitresort machen – und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis deutlich verbreitern.

Klima? Kein Problem!
Moderne Skihallen sind kein Energiefresser oder CO2-Schleudern – im Gegenteil: Die Halle in Neuss etwa produziert etwa auf rund 30.000 Quadratmetern Photovoltaikfläche mehr erneuerbare Energie, als der gesamte Freizeitpark einschließlich Skihalle, Hotel und Gastronomie verbraucht.

Die Snow World in Neuss kommt ohne Hügel als Untergrund aus und wurde auf einer ehemaligen Hausmülldeponie errichtet. (Foto: Snow World Neuss)

Flughafen Linz als möglicher Standort?
Auf Widerstand könnte der mögliche Flächenverbrauch stoßen. Um die zehn bis 15 Hektar wären wohl nötig. Für ein 100-Millionen-Euro-Projekt mit angenommenen 700.000 Besuchern jährlich und 200 bis 300 dauerhaften Arbeitsplätzen wäre der Flächenbedarf damit durchaus überschaubar – vor allem bei Errichtung auf bereits gewidmeten Gewerbe- oder Industrieflächen. Da es nicht unbedingt einen Hügel als Untergrund braucht, wäre eine Nutzung der Gewerbeflächen beim Flughafen Linz, die in der Vergangenheit immer wieder zur Disposition bezüglich Betriebsansiedlungen genannt wurden, möglich. Dort wäre Platz – inklusive attraktiver Westbahn-, Flughafen- und Straßenanbindung.

„Monte Schlacko“: Die Schlackeberge der voestalpine als Untergrund für eine Skihalle? (Foto: Redaktion)

Spannend auch die Idee, als Untergrund die knapp 100 Meter hohen Schlackberge der voestalpine zu nutzen – klingt abwegig, wäre aber ein mustergültiges Vorzeigebeispiel, einer „toten“ Fläche neues Leben einzuhauchen. Auch die Snow World in Neuss wurde auf einer ehemaligen Hausmülldeponie errichtet.

Finanzierung offen
Einen wichtigen Haken gibt es allerdings: Eine Finanzierung durch den Bund ist derzeit keineswegs fix. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sieht den Staat zunächst in der Rolle eines „Ermöglichers“ und verlangt ein tragfähiges Konzept, bevor über eine finanzielle Beteiligung gesprochen wird.

Denkbar wäre daher ein Modell aus Bund, Land, ÖSV, Wirtschaft, Tourismus und privaten Investoren. Noch ist das Projekt nicht viel mehr als eine Idee. Gerade deshalb sollten Oberösterreich und Linz jetzt aktiv werden, wenn man sich als ernsthafter Standort ins Spiel bringen will. Ob sich die Stadt- und Landespolitik tatsächlich mit einem so visionären Projekt ein Jahr vor der Wahl seriös auseinandersetzen will, scheint mehr als fraglich. Auch im Bund ist man mehr mit Kleinkram und Streit als dem Blick in die Zukunft beschäftigt…

 

Titelfoto: KI-generiert

Previous Post

Potocnik kehrt vor seiner eigenen Haustür

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

25. Oktober 2026
Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

25. Oktober 2026

29 Kilometer Straßenbahn zum Preis von einem Kilometer Westring

23. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

27. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?

28. Oktober 2026

Potocnik kehrt vor seiner eigenen Haustür

28. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

27. Oktober 2026

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

26. Oktober 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?
  • Potocnik kehrt vor seiner eigenen Haustür
  • RONCALLI ist zurück in Linz!

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm