• OÖ Liga: Unterhaus-Start!
Heute startet mit der OÖ Liga wieder die höchste Spielklasse unsere Bundeslandes (vulgo 4. Liga). Nachdem durch die Gründung der Regionalliga Nord erneut die besten zwei Teams aufstiegen, blutet die Liga weiter aus. Breite letztes Jahr lag der Zuschauerschnitt bei lediglich 370 - und da war noch Publikumsmagnet Vorwärts Steyr mit an Bord. 

⚽ Auch die Linzer Beteiligung ist mit der "grauen Maus" Union Edelweiss überschaubar, als Titelfavoriten gelten Friedburg, Mondsee und Gmunden,  während die Linzer Traditionsklubs ASKÖ Donau Linz , SK St. Magdalena und Admira Linz sogar noch weiter unten spielen und aktuell selbst die OÖ Liga unerreichbar scheint. Lang, lang ist
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„Kinder brauchen mehr Familie statt noch mehr Fremdbetreuung“

10. November 2023
in Linz, Politik
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Krabbelstuben in Oberösterreich werden ab 01.09.2024 am Vormittag beitragsfrei. Die zusätzlichen Kosten für diese Maßnahme (10 Mio. Euro) werden vom Land Oberösterreich getragen. Kinder können damit bereits ab 0 Jahren bis zum Schuleintritt in eine staatliche Betreuung abgegeben werden. Kritik kommt dafür von MFG: „Was auf den ersten Blick gut klingt, entpuppt sich leider als Wolf im Schafspelz, denn Kinder sollen in die staatliche Betreuung „abgeschoben“ werden. Es muss wieder der Familiengedanke in den Mittelpunkt rücken. Es geht nur mehr um noch mehr Fremdbetreuung“, sagt Klubobmann Manuel Krautgartner. Er fordert beim Thema Kinderbetreuung „echte Wahlfreiheit, denn  leider wird diese immer mehr ins Abseits gedrängt.“

„Niemand fragt, was für die Kinder und die Familienbeziehung das Wichtigste ist“, sagt Manuel Krautgartner. “Unser Nachwuchs wird immer mehr außerhalb des Familienverbandes betreut, ich halte das für einen Irrweg.“ Kinderbetreuung zuhause in den eigenen vier Wänden und durch die eigene Familie müsse „mindestens denselben finanziellen Stellenwert haben, wie eine Betreuung in einer Fremdeinrichtung“, so Krautgartner.
 „Das kann‘s ja nicht sein, dass Eltern ihre Kinder nur mehr im Urlaub für sich haben, der Nachwuchs im Rest des Jahres in einer außerfamiliären Umgebung aufwächst und nur mehr zum Schlafen zuhause ist. Wir brauchen finanzielle Anreize für Eltern, damit diese ganz bewusst mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen können, wenn diese das wollen.“
„Wahlfreiheit schaffen“  
Die Lösung aus MFG-Sicht: Nicht noch mehr Anreize anbieten, die Kinder abzugeben und damit viel zu früh aus dem Familienverband zu reißen, sondern Etablierung einer adäquaten Möglichkeit, die Eltern-Kind-Beziehung zu unterstützen, die auf Augenhöhe eines Jobs ausgestaltet ist – mit Gehalt und Pensionsersatz – und nicht als Förderung wie in einer Planwirtschaft konstruiert ist. Manuel Krautgartner: „Erst dann wäre Oberösterreich ein echtes Familienland und ein Vorreiter, der zeigt, dass es auch anders geht. Wir müssen diese unselige Spirale – immer mehr Staat und immer weniger Familie – endlich durchbrechen.“
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