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    Linzer S-Bahn-Tramtrains mit Klo und Fahrradabteil

    20. März 2024
    in Linz, Politik
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    Stadler Rail wird die neuen Tramtrain-Garnituren für die Linzer S-Bahnlinien produzieren. Das Schweizer Unternehmen hat sich bereits als Hersteller der Westbahn-Züge einen Namen in Österreich gemacht. Bereits 2026 werden diese Überland-Straßenbahnen als S-Bahn im Zentralraum rollen, einige Jahre später dann auch über die Neue Eisenbahnbrücke. Die Garnituren verfügen nicht nur über WCs, sonder auch über zwei Multifunktionsabteile, in denen Fahrräder mitgenommen werden können. 

    Bis 2030 kauft das Land OÖ 70 dieser modernen Triebwägen, die sowohl auf der LILO-Strecke und in weiterer Folge auch auf der zum Hauptbahnhof durchgebundenen Mühlkreisbahn und der S7 nach Gallneukirchen über die neue Donaubrücke rollen werden. Die Bahnen können sowohl als herkömmlicher Zug als auch im Straßenbahnbetrieb eingesetzt werden.

    Gemeinsame Sache mit Salzburg und fünf deutschen Regionen
    Die Beschaffung konnte zu attraktiven Konditionen mittels Teilnahme an international aufgestellten TramTrain-Projekt sichergestellt werden. Dabei beteiligten sich mehrere Betreiber, das Auftragsvolumen betrug in Summe 504 Fahrzeuge (246 Festbestellungen).
    Neben Linz haben sich in Deutschland fünf Regionen zu dieser Kooperation zusammengeschlossen, um gemeinsam für die Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK), der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), der Saarbahn Netz, der Schiene Oberösterreich, dem Land Salzburg und dem Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb Neufahrzeuge zu beschaffen. Ziel dabei war es, eine weitgehende Standardisierung der bisher unterschiedlichen Fahrzeuge zu erreichen, um im Rahmen einer gemeinsamen Beschaffung auch höchstmögliche Stückzahlen und bestmögliche Preise zu erzielen.

    Diese TramTrain-Version von STADLER ist im spanischen Valencia unterwegs. (Rendering: STADLER)

    Schweizer Qualität, in Spanien produziert
    Die Zusammenarbeit brachte enorme finanzielle Vorteile. Durch den hohen Standardisierungsgrad und die hohe Stückzahl lag der Anschaffungspreis um etwa 20% unter einer Einzelbeschaffung mit wenigen Fahrzeugen. Auch bei der Wartung wird von erheblichen Einsparungen ausgegangen – etwa 80.000 Euro pro Fahrzeug und Jahr. Produziert werden die Tram-Trains im spanischen Valencia, an diesem Standort hat sich Stadler-Rail auf die Fertigung von TramTrains spezialisiert.

    Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

    „Ein Beschaffungskonzept, wie wir es hier umgesetzt haben, ist eine weltweite Innovation, die es nie zuvor gegeben hat. Jedes Mitglied profitiert vom geteilten Know-How und dem wirtschaftlichen Benefit“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

    106 Mio. Euro Investitionen
    Die Ausschreibung umfasste neben der Fahrzeugentwicklung, -produktion, -inbetriebsetzung und -zulassung auch einen auf bis zu 32 Jahre (Festbestellung 16 Jahre) angelegten anschließenden Instandhaltungsvertrag mit dem Hersteller. Dadurch entsteht ein Gesamtprojektvolumen von rund vier Milliarden Euro. Für die Beschaffung der ersten 20 Fahrzeuge für Oberösterreich werden rund 106 Mio. Euro aufgewendet.

    Rendering der OÖ Tramtrains, die ab 2026 geliefert werden (Bild: Schiene OÖ)
    • Fahrzeugeigenschaften:
    • Länge: 37m
    • Breite: 2,65m
    • Spurweite: 1.435mm (Normalspur)
    • 100% barrierefrei
    • Einstiegshöhe: 55cm
    • Kapazität: 80-90 Sitzplätze
    • Gesamtkapazität: ca. 200 Personen
    • Klimaanlage 
    • Zwei Multifunktionsabteile für Kinderwägen, Rollstühle, Fahrräder

    Bis zu 100km/h flott
    Bei diesen „TramTrains“ vom Typ CITYLINK handelt es sich um eine Symbiose aus Zug und Straßenbahn. Damit wird ein hoher Reisekomfort mit entsprechendem Sitzplatzmöglichkeiten und WC-Einrichtungen gewährleistet. Außerhalb der Stadt sind Reisegeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h möglich, gleichzeitig können im städtischen Bereich zentrale Haltestellen angefahren werden.

    Auf der Linzer Lokalbahn (LILO) und der Lokalbahnen Lambach Vorchdorf-Eggenberg sind derzeit noch (ur)alte Triebwägen eingesetzt, die das Ende ihrer technischen Lebensfähigkeit erreicht haben. Einige Fahrzeuge haben ein Alter zwischen 65 und 70 Jahren und können nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Diese Fahrzeuge werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Weitere 14 Gelenkstriebwägen erreichen ab 2030 das Ende der Nutzungsdauer.

    Insgesamt ergibt sich mit den 14 Fahrzeugen der LILO, den vier zu ersetzenden Altfahrzeugen und zwei zusätzlichen Fahrzeugen ein Bedarf von 20 Fahrzeugen, die in einer ersten Tranche bis 2026 geliefert werden. Im oberösterreichischen Zentralraum besteht zudem mit dem Durchbindungsprojekt Mühlkreisbahn und der Errichtung der Stadtbahn von Linz nach Gallneukirchen/Pregarten mittelfristig ein weiterer Bedarf an 50 Neufahrzeugen, die entsprechend später geliefert werden sollen.

     

     

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