• Jäger, "International Police"-Aufkleber  und Polizeisportverein-Mitglied: Klischeemäßig sämtliche Kriterien  überfüllt hat dieser "Breitparker" in einer Linzer Innenstadt-Tiefgarage. "Der parkt immer über eineineinhalb Parkplätze", schickt uns ein User diese Bilder. Ein echter "VIP" halt....
Dienstag, September 22, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

LINZA Gschichtn: Beim „Urlaubsstein“ zu Linz

15. Juli 2026
in Freizeit
0
SHARES
157
VIEWS
Share on Facebook

Das Donautal bildete viele Jahrhunderte lang ein Einlasstor zu Linz – oder auch einen Fluchtweg. Heute „flüchten“ hier nur mehr die Pendler (abends) oder erholungssuchende Linzer (am Wochenende) aus der Stadt. Ein efeubewachsener Felsen an der engsten Stelle erzählt eine andere, noch viel spannendere Geschichte.

Am Weg Richtung St. Margarethen – etwa 500 Meter nach dem Römerbergtunnel – ist in der Felswand an der Donau in etwa drei Meter Höhe eine Tafel eingelassen, in der ein Heiligenbild steht: „Christus nimmt von seiner betrübten Mutter Abschied“ lautet die Inschrift. Auf der Tafel befindet sich auch die Jahresangabe 1608 – vermutlich ein Hinweis auf die erste Verbreiterung des damals nur zwei Meter breiten Karrenweges nach Linz.

Einst reichte das Ufer der Donau bis an den Felsen des „Urlaubssteins“.

Früher hatte dieser Fleck wohl eine ganz spezielle Ausstrahlung – Felsen, die bis ins Wasser reichen, davor die damals noch wilde Donau… die gegenüberliegenden Felswände der Urfahrwänd‘ lassen heute noch erahnen, wie archaisch und wild es hier einst zuging. An dieser gefährlichen Stelle sollen sogar Landesverräter und andere Übeltäter vom Felsen in die Donaufluten gestürzt worden sein.

Der Volksmund nannte den Fleck am nördlichen Donauufer lange „Urlaubsstein“. Eine Deutung dieses Namens berichtet vom Brauch, dass  auf Wanderschaft gehende Linzer Handwerksgesellen bis hierher von ihren Liebsten begleitet wurden, ehe sie in die weite Welt aufbrachen. Eine andere Geschichte besagt, dass die Bezeichnung auf die ehemalige Fabrikskaserne (das Gebäude der ehemaligen Wollzeugfabrik) zurückgeht: Soldaten, die Ausgang, aber keinen Urlaubsschein hatten, durften sich nur bis zum Urlaubsstein entfernen, jeder Schritt darüber hinaus wurde als Desertion gewertet. 

Der Name Urlaubsstein könnte aber auch einen anderen, morbiden Hintergrund haben: Verstorbene sollen hier einst ihr Wassergrab gefunden haben. Amand Baumgarten schreibt in seinem Buch „Aus der volksmäßigen Überlieferung der Heimat“ über ein „Urlaubslied“ namens „Beurlaubung eines Verstorbenen von allen Creaturen“ – das Lebensende wurde im 19. Jahrhundert auch mit „Urlaub nehmen“ umschrieben. 

Previous Post

Immer mehr Strom, aber woher?

Next Post

So schön schiach kann Linz sein

Next Post

So schön schiach kann Linz sein

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Früher wusste Linz noch, wie eine Klangwolke funktioniert

16. September 2026
Screenshot

„Papa, gemma ham“: Früher staunte Linz – heute flüchtet das Publikum

13. September 2026

Ausgezeichnet: Die Linzer TramTrains!

17. September 2026

Linie 48: Auf alten Gleisen in die Öffi-Zukunft

19. September 2026

Wirbel um Dirndl und Lederhose

# Vom Luftschutzbunker zum Hitzebunker?

Die 2. Liga boomt – allerdings OHNE die Amateurteams

„Schwarzfischer-Paradies“ Linz?

Bimbo und Mitzi, die „Kolossaldame“: 209 Jahre Urfahraner Jahrmarkt!

22. September 2026

Wirbel um Dirndl und Lederhose

21. September 2026

# Vom Luftschutzbunker zum Hitzebunker?

21. September 2026

Die 2. Liga boomt – allerdings OHNE die Amateurteams

21. September 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Bimbo und Mitzi, die „Kolossaldame“: 209 Jahre Urfahraner Jahrmarkt!
  • Wirbel um Dirndl und Lederhose
  • # Vom Luftschutzbunker zum Hitzebunker?

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm