• Sepp was machst du?
Mit seinem Sager „Ohne Festspiele wäre Salzburg ein zweites Linz“ arbeitet NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn offenbar weiter an seinem Image. 🤦‍♂️
Als Linzer ist man solche Seitenhiebe allerdings fast schon gewohnt:

👉 „In Linz geboren, allein das ist ein fürchterlicher Gedanke.“
(Thomas Bernhard. Ironie der Geschichte: Die Stadt hat ihm trotzdem einen Thomas-Bernhard-Weg gewidmet)

👉 „Linz – man lächelt immer in Österreich, wenn jemand diesen Stadtnamen nennt, er reimt sich zu unwillkürlich auf Provinz.“
(Stefan Zweig. Einen Stefan-Zweig-Weg sucht man in Linz bis heute vergeblich)

Foto: Reaktion
Freitag, August 7, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

LINZA Gschichtn: Beim „Urlaubsstein“ zu Linz

15. Juli 2026
in Freizeit
0
SHARES
155
VIEWS
Share on Facebook

Das Donautal bildete viele Jahrhunderte lang ein Einlasstor zu Linz – oder auch einen Fluchtweg. Heute „flüchten“ hier nur mehr die Pendler (abends) oder erholungssuchende Linzer (am Wochenende) aus der Stadt. Ein efeubewachsener Felsen an der engsten Stelle erzählt eine andere, noch viel spannendere Geschichte.

Am Weg Richtung St. Margarethen – etwa 500 Meter nach dem Römerbergtunnel – ist in der Felswand an der Donau in etwa drei Meter Höhe eine Tafel eingelassen, in der ein Heiligenbild steht: „Christus nimmt von seiner betrübten Mutter Abschied“ lautet die Inschrift. Auf der Tafel befindet sich auch die Jahresangabe 1608 – vermutlich ein Hinweis auf die erste Verbreiterung des damals nur zwei Meter breiten Karrenweges nach Linz.

Einst reichte das Ufer der Donau bis an den Felsen des „Urlaubssteins“.

Früher hatte dieser Fleck wohl eine ganz spezielle Ausstrahlung – Felsen, die bis ins Wasser reichen, davor die damals noch wilde Donau… die gegenüberliegenden Felswände der Urfahrwänd‘ lassen heute noch erahnen, wie archaisch und wild es hier einst zuging. An dieser gefährlichen Stelle sollen sogar Landesverräter und andere Übeltäter vom Felsen in die Donaufluten gestürzt worden sein.

Der Volksmund nannte den Fleck am nördlichen Donauufer lange „Urlaubsstein“. Eine Deutung dieses Namens berichtet vom Brauch, dass  auf Wanderschaft gehende Linzer Handwerksgesellen bis hierher von ihren Liebsten begleitet wurden, ehe sie in die weite Welt aufbrachen. Eine andere Geschichte besagt, dass die Bezeichnung auf die ehemalige Fabrikskaserne (das Gebäude der ehemaligen Wollzeugfabrik) zurückgeht: Soldaten, die Ausgang, aber keinen Urlaubsschein hatten, durften sich nur bis zum Urlaubsstein entfernen, jeder Schritt darüber hinaus wurde als Desertion gewertet. 

Der Name Urlaubsstein könnte aber auch einen anderen, morbiden Hintergrund haben: Verstorbene sollen hier einst ihr Wassergrab gefunden haben. Amand Baumgarten schreibt in seinem Buch „Aus der volksmäßigen Überlieferung der Heimat“ über ein „Urlaubslied“ namens „Beurlaubung eines Verstorbenen von allen Creaturen“ – das Lebensende wurde im 19. Jahrhundert auch mit „Urlaub nehmen“ umschrieben. 

Previous Post

Wilheringer Pilgerweg – eine neue Weitwander-Inspiration im Zentralraum

Next Post

So schön schiach kann Linz sein

Next Post

So schön schiach kann Linz sein

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Nach schwerem Schleusenunfall: „Nasen-OP“ für Anna Katharina in Linz

3. August 2026
Screenshot

Plan: Lindbauer-Würstlstandl muss wegen S-Bahn-Trasse vom jetzigen Standort weg

6. August 2026

Drei Hände in mir

20. Juli 2026

Mehr Sauna als Klimaanlage: Luftkühler enttäuschen im Test

5. August 2026

Volksgarten: Wels macht vor, woran Linz scheitert

Dörfel: „Polizisten gehören nach Oberösterreich – Strafmündigkeit jetzt senken“

Screenshot

Plan: Lindbauer-Würstlstandl muss wegen S-Bahn-Trasse vom jetzigen Standort weg

Mehr Sauna als Klimaanlage: Luftkühler enttäuschen im Test

Volksgarten: Wels macht vor, woran Linz scheitert

7. August 2026

Sonnensegel statt „Millionen-Bäume“?

6. August 2026

Dörfel: „Polizisten gehören nach Oberösterreich – Strafmündigkeit jetzt senken“

6. August 2026
Screenshot

Plan: Lindbauer-Würstlstandl muss wegen S-Bahn-Trasse vom jetzigen Standort weg

6. August 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Volksgarten: Wels macht vor, woran Linz scheitert
  • Sonnensegel statt „Millionen-Bäume“?
  • Dörfel: „Polizisten gehören nach Oberösterreich – Strafmündigkeit jetzt senken“

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm