• Aus der groß angekündigten Neugestaltung der Linzer Donauuferkante bleibt am Ende wohl nur eine Mini-Lösung übrig. Statt einer umfassenden Aufwertung sollen um rund 1,7 Millionen Euro lediglich eine Sitzstufe, eine Aussichtsplattform und einige Sitzbänke entstehen – auf gerade einmal rund 100 Metern eines insgesamt einen Kilometer langen Uferabschnitts – das soll der Stadtsenat diesen Donnerstag beschließen.

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Wahlversprechen: Stadtwache wird auf Divisionsstärke aufgestockt

2. Juli 2015
in verQUERt I Satire
Nach wie vor ein politischer Zankapfel: der Linzer Ordnungsdienst

Nach wie vor ein politischer Zankapfel: der Linzer Ordnungsdienst

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Heuer wird in Linz gewählt. Die ersten getätigten Wahlversprechen sollen unsere Stadt ab Herbst noch schöner, besser und sicherer werden lassen, berichtet die verQUERt-Redaktion.

„Wenn wir gewinnen, bauen wir den Westring in seiner ursprünglich geplanten Komplettversion – und das nicht nur vier-, sondern gleich achtspurig“ verspricht etwa Baulandesrat Franz Hiesl von der ÖVP. Staus dürften damit endgültig der Vergangenheit angehören, auch Radfahrer werden in Scharen reumütig ins Auto zurückkehren.

SPÖ: zusätzlich Nord-, Ost- und Südring
Die SPÖ zeigt sich davon unbeeindruckt und will im Falle des Wahlerfolges „zusätzlich einen Nord-, Ost- und Südring“ errichten. Für die FPÖ stellt diese rote Idee eine „Hungerleiderlösung und einen Hohn für die staugeplagte Bevölkerung“ dar. Darum stellen die Blauen „nicht nur eine dritte, sondern auch gleich eine vierte und fünfte neue Donaubrücke“ in Aussicht: eine für Inländer, eine für Ausländer und eine für Mischlinge. Auch mit dem Versprechen einer Aufstockung der Stadtwache auf 198.000 Mitarbeiter („Jeder Linzer hat ein Recht auf seine ganz persönliche Sicherheit“) wird von der FPÖ um Stimmen gebuhlt.

Grüne: Haus-zu-Haus-Bim
Die Grünen hingegen setzen auf den Ausbau der Öffis und fordern „mehr bürgernahe Straßenbahnhaltestellen.“ Die Bim soll zukünftig bei jeder geraden (Hinfahrt) und ungeraden Hausnummer (Rückfahrt) halten. Das Argument, dass die geplanten 82.304 neuen Haltestellen ganz schön ins Geld gingen, entkräftet Fraktionsobmann Severin Mayr mit dem Hinweis auf die „enorme Stromersparnis, weil die Bim durch die vielen Stationen langsamer und energiesparender unterwegs sein wird.“

NEOS mit Bildungsoffenive
Und NEOS schließlich setzt einmal mehr auf das Thema Bildung – speziell bei Haustieren, weil das Thema noch unbesetzt ist: „Die Hundeschule in Linz dauert derzeit nur zwei Monate. Wir fordern die Verlängerung auf mindestens acht Jahre inklusive abschließender Matura.“ Eine daran anschließende „Hundeversität“ auf dem Campus der JKU würde zudem bis zu 300 neue Studienplätze (u.a. für hochbegabte Rauhhaardackel) schaffen. „Wir wollen unseren Wuffis Flügel verleihen“, freut sich NEOS-Landessprecherin Judith Raab über eine weitere starke pinke Wahlidee.

Tags: donaubrückefpöhieslövpwahljahrwestring
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