Pech gehabt, Herr Finanzminister: Die Zigarette verliert in Österreich langfristig deutlich an Bedeutung. Laut Österreichischer Gesundheitsbefragung 2025 rauchen noch rund 1,3 Millionen Menschen ab 15 Jahren täglich. Das entspricht 16,9 Prozent der Bevölkerung. Besonders eindrucksvoll ist der Langzeitvergleich: Bei Männern hat sich die Raucherquote seit den 1970er-Jahren nahezu halbiert.
1972 rauchten noch 38,7 Prozent der Männer täglich, 2025 sind es nur noch 19,2 Prozent der Männer ab 16 Jahren. Bei Frauen verlief die Entwicklung völlig anders: Ihre Raucherquote stieg zunächst jahrzehntelang – von lediglich 9,8 Prozent im Jahr 1972 auf den Höchststand von 22,2 Prozent im Jahr 2014. Seither geht es jedoch auch hier kräftig bergab: 2025 sind es noch 14,9 Prozent.
Jeder sechste Österreicher raucht täglich
Betrachtet man die Bevölkerung ab 15 Jahren, rauchen aktuell 19,1 Prozent der Männer und 14,9 Prozent der Frauen täglich. Weitere 7,1 Prozent der Männer und 5,4 Prozent der Frauen greifen zumindest gelegentlich zur Zigarette.

Interessant ist auch die Gegenbewegung: 29,3 Prozent der Männer und 23,9 Prozent der Frauen sind ehemalige Raucher. Noch nie geraucht haben 44,5 Prozent der Männer und sogar 55,9 Prozent der Frauen. Besonders häufig rauchen Männer zwischen 25 und 49 Jahren – etwa jeder Vierte in dieser Altersgruppe täglich. Bei Frauen findet sich der höchste Wert überraschenderweise bei den 55- bis 59-Jährigen mit 21 Prozent.
Besonders starker Rückgang bei einzelnen Generationen
Wie stark sich das Rauchverhalten verändert hat, zeigt der Vergleich einzelner Jahrgänge. Bei den zwischen 1985 und 1989 geborenen Männern sank die Raucherquote von 36,1 Prozent im Jahr 2014 auf nur noch 21,1 Prozent 2025. Bei gleichaltrigen Frauen ging sie sogar von 35,1 auf 15,8 Prozent zurück.















