Der neugestaltete Freizeitbereich bei der Eisenbahnbrücke ist so gut wie fertig, nur die Bepflanzung fehlt noch. Mit der geplanten Verkehrsführung könnte es aber problematisch werden: Der vielbefahrene Donauradweg soll nicht wie bisher hinter, sondern direkt durch den neuen Strandbereich zwischen Liegewiese und Strandbereich verlaufen. Konflikte scheinen da vorprogrammiert.
Am Donauradweg sind fast zu jeder Tageszeit Radler unterwegs, speziell die unzähligen Hobbysportler „pressen“ den Abschnitt mit bis zu 40km/h durch, auch die eher älteren E-Biker fahren den schnurgeraden Abschnitt mit hohem Tempo. Und genau hier wurde nun ein neuer Freizeitbereich mit Liegewiese und Zugang zum Wasser geschaffen – geradezu einladend zum Baden mit Kindern oder mit dem Hund am Wasser zu spielen. Liegewiese und Donaustrandbereich sind aber zukünftig durch den Donauradweg voneinander getrennt.

Ob das eine gute Idee ist, steht allerdings in den Sternen, denn gefährliche Situationen und Interessenskonflikte sind vorprogrammiert, wenn die Radfahrer hier durchrauschen, während Kinder zwischen Liegewiese und Strand hin- und herlaufen. Zudem soll aktuell weder ein Tempolimit noch eine Langsamfahrzone vorgesehen sein.


Eine Möglichkeit wäre, den Radweg wie bereits jetzt außen am Strandbereich vorbeizuführen – oder einen Extra-Bypass quer durch die Liegefläche zu legen. Auch der Einbau von „Speed-Humps“, Pollern oder Kurven wäre eine Idee, um die Highspeed-Radler zumindest einzubremsen. Gefährliche Situationen mit Kindern und Erholungsuchenden sind sonst wohl vorprogrammiert. „Wir schauen uns das an“, sagt der zuständige Stadtrat Markus Hein zu den Plänen.



























