• 2017 wurden die „Tanzenden Türme“ erstmals präsentiert, neun Jahre später wartet das Linzer Hochhausprojekt noch immer auf seine Umsetzung. Nun könnte zumindest die nächste politische Hürde fallen: Am 24. September soll der Gemeinderat den Bebauungsplan für das aktuell brach liegende Areal bei der Friedhofstraße beschließen.

Geplant sind drei Hochhäuser mit 94, 72 und 51 Metern – es wäre nach dem Quadrill (109m), dem Bruckner Tower (99 m) und dem Terminal Tower (98,5m) das vierthöchste Linzer Hochhausprojekt. Vorgesehen ist ein Mix aus Wohnungen, Arbeitsplätzen, Dienstleistungen und Gewerbe.

Die Dimensionen haben sich über die Jahre kaum verändert, der Zeitplan dafür umso mehr: Ursprünglich war sogar eine Fertigstellung für 2022 im Gespräch. Das Projekt wurde jedoch mehrfach überarbeitet und insgesamt sechsmal im Gestaltungsbeirat behandelt. Erst 2024 gab es dort grünes Licht.

Neun Jahre nach den ersten Plänen ist damit weiterhin kein Turm gebaut – vorerst wird erst einmal der Bebauungsplan beschlossen. Frühester realistischer Fertigstellungstermin: 2030…

Liste der Top 12 Linzer Wolkenkratzer (fertiggestellt bzw. in Planung):
1. Quadrill – 109 m
2. Bruckner Tower – 99 m
3. Terminal Tower – 98,5 m
4. Tanzende Türme / Turm I – 94 m (2030?)
5. Lentia City – 80,9m
6. Lux Tower – 76m
7. Swietelsky Tower (ab 2028?) – 75 m
8. Blumau Tower – 74,5 m
9. Power Tower – 73 m
10. Tanzende Türme / Turm II – 72 m (2030?)
11. City Tower – 67 m
12. High Five Bulgariplatz – 66 m

👉 www.linza.at/tanzende-tuermelinz/

Rendering: Kneidinger Stögmüller Architekten
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Donauradweg als milllionenschwerer Tourismusfaktor

3,5 Mio. Nächtigungen, 10,4 Mio. Ankünfte und 916.600 Radfahrer am Donauradweg 2025

2. März 2026
in Freizeit, Land, Linz, Unterwegs
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Die Donauregion präsentiert sich im Tourismusjahr 2025 mit starken Zuwächsen. Beeindruckende Rekordwerte bei Ankünften und Nächtigungen sowie präzise neue Daten aus der modernisierten Radzählung am Donauradweg unterstreichen die anhaltende Attraktivität der Region.
Deutliches Plus bei Ankünften und Übernachtungen
Im Gesamtjahr 2025 verzeichnete die Donauregion OÖ/NÖ/Wien 10.482.175 Ankünfte (+5 % gegenüber 2024) und 23.577.318 Nächtigungen (+6 %). Diese Zahlen festigen die Position der Donau als eine der tragenden Säulen des österreichischen Tourismus. Die oö. Donauregion legte um 6 Prozent auf 919.537 Ankünfte zu, bei den Nächtigungen gab es ein Plus von einem Prozent auf 1.736.998.
Die Mitglieder der ARGE Donau Österreich in Linz (v.l.n.r.): Andreas Winkelhofer (GF OÖ Tourismus GmbH), Bernhard Schröder (GF ARGE Donau Österreich und Donau NÖ Tourismus GmbH), Gisela Gruber (Linz Tourismus), Karin Wundsam (Sprecherin ARGE Donau Österreich), Petra Riffert (Geschäftsführerin ARGE Donau Österreich und WGD Donau OÖ Tourismus GmbH), Nina Druckenthaner (Projektleitung ARGE Donau Österreich) und Jürgen Mayrhofer (Niederösterreich Werbung).
Modernisierte Radzählung liefert detaillierte Einblicke in den Donauradweg
Ein weiterer Meilenstein war 2025 die flächendeckende Modernisierung der Radzählstellen entlang des Donauradwegs.„Radfahrer zählen heute zu den wichtigsten Gästen an der Donau“, sagt viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler. „Immer mehr Menschen entdecken auf zwei Rädern den Strom und seine Uferlandschaften oder nutzen den Weg für den Alltag. Die neuen Zählstellen helfen uns, noch gezielter und bedarfsorientierter zu arbeiten.“
Auch die Geschäftsführer der ARGE Donau Österreich, Petra Riffert und Bernhard Schröder, sehen in den Zähldaten ein entscheidendes Instrument: „Der Donauradweg gehört zu den populärsten Fernradwegen Europas und ist ein Kernstück unseres touristischen Angebots. Die neuen Zählstellen ermöglichen es uns, die Bedürfnisse der Radler noch besser zu verstehen und passgenaue Maßnahmen zu setzen.“Insgesamt wurden 2025 916.600 Radfahrer gezählt. Die Aufschlüsselung zeigt die breite Nutzungsvielfalt:
  • Touren-Radurlauber: 201.655 Personen (davon 56.463 auf der Klassiker-Strecke Passau–Wien)
  • Urlaubs-Tagesgäste: 100.820 Personen, die während ihres Aufenthalts einen Radausflug machten
  • Heimische Tagesgäste: 293.315 Ausflugsradler aus der Region
  • Kreuzfahrer: 18.330 Gäste, die im Rahmen einer Flusskreuzfahrt radelten
  • Alltagsradfahrer: 302.480 Personen, die den Weg für Pendeln und alltägliche Erledigungen nutzen

„Die Donau ist weit mehr als ein touristisches Aushängeschild – sie ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor und trägt spürbar zur Lebensqualität in der Region bei“, so Petra Riffert. Die Kombination aus steigenden Übernachtungszahlen, kontinuierlichem Infrastrukturausbau und nachhaltiger Mobilitätsförderung zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei.Mit vereinten Kräften wollen Oberösterreich, Niederösterreich und Wien die Donauregion auch künftig als attraktives, umwelt- und sozialverträgliches Reiseziel weiterentwickeln – zum Nutzen von Gästen, Einheimischen und der regionalen Wirtschaft gleichermaßen.

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