Zigarettenstummel sogar zwischen den Spielgeräten, Müll und immer wieder Beschwerden über mangelnde Sauberkeit und Sicherheit: Auf manchen Linzer Spielplätzen schaut es alles andere als kinderfreundlich aus. Vizebürgermeister Martin Hajart fordert neben einem längst fälligen Rauchverbot jetzt weitere Konsequenzen und nimmt die zuständigen Stellen der Stadt in die Pflicht.
Nachdem Hajart die Zustände in Linzer Parks und auf Spielplätzen mehrfach öffentlich angesprochen hatte, meldeten sich zahlreiche Linzer bei ihm. Der Tenor: Es muss endlich etwas passieren. Die Rückmeldungen würden zeigen, dass es sich keineswegs um Einzelfälle handle.
„Der Ordnungsdienst muss kontrollieren und einschreiten, anstatt nur spazieren zu gehen.“
„Mir scheint, die seitens der Stadt Zuständigen sind völlig auf Tauchstation gegangen“, kritisiert Hajart. Er fordert häufigere Reinigungen, mehr Präsenz des Ordnungsdienstes und vor allem spürbare Strafen für jene, die ihren Müll einfach liegen lassen. Auch gegen Drogenkonsum und Drogenhandel in Parks müsse konsequent vorgegangen werden.
LINZA-Lokalaugenschein: Tschick, Tschick, Tschick …
Auch das LINZA Stadtmagazin hielt Ausschau – und wurde schnell fündig. Ausgerechnet am größten Linzer Spielplatz im Volksgarten lagen zwischen den spielenden Kindern zahlreiche Zigarettenstummel und anderer Müll. Innerhalb weniger Minuten fanden wir Dutzende Tschickreste im Hackschnitzel-Boden – einem Material, das obendrein brennbar ist. Bleibt die Frage: Welche „verantwortungsvollen“ Eltern rauchen nicht nur BEIM Spielplatz, sondern offensichtlich sogar mitten zwischen den Spielgeräten neben den Kindern…
















