• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
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Wie könnte Linz 2056 aussehen?

Ein Spaziergang durch vier mögliche Zukünfte

14. August 2026
in Events, Freizeit, Kultur, Linz
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Wie leben wir in Linz in 30 Jahren? Was essen wir, wie bewegen wir uns fort, wo arbeiten wir – und wie stark wird der Klimawandel unseren Alltag verändert haben? Im September können die Linzer bei einem ungewöhnlichen Experiment buchstäblich durch ihre eigene Zukunft spazieren.

„Walk the Futures“ heißt ein Forschungsprojekt, das nach ersten Pilotveranstaltungen in Innsbruck nun nach Linz kommt. Dabei handelt es sich weder um einen klassischen Vortrag noch um einen Workshop im Seminarraum. Stattdessen werden die Teilnehmer auf einen Spaziergang durch vier unterschiedliche Versionen des Linz des Jahres 2056 geschickt.

Und dabei soll Zukunft nicht nur diskutiert, sondern möglichst unmittelbar erlebt werden: Die Teilnehmer probieren Speisen und Getränke aus der Zukunft, lesen Schlagzeilen von morgen und begegnen Gegenständen aus möglichen künftigen Lebenswelten. Vertraute Linzer Orte werden dabei zur Kulisse für die Frage: Wie könnte unser Leben hier in drei Jahrzehnten tatsächlich aussehen?

Viermal Linz im Jahr 2056
Die vier Szenarien sind ausdrücklich keine Vorhersagen. Sie basieren auf aktueller Klimaforschung und beziehen gesellschaftliche, technologische und ökologische Entwicklungen mit ein.

Thematisiert wird dabei praktisch alles, was unseren Alltag bestimmt: Wohnen, Ernährung, Arbeit, Verkehr, Technologie und Natur. Jeder sogenannte „Walkshop“ wird speziell auf die jeweilige Stadt zugeschnitten. Für Linz werden daher lokale Klimadaten und bekannte Orte in die Zukunftsgeschichten eingebaut.

Entwickelt wurde das Projekt von der Forscherin und Wissenschaftskommunikatorin Suzanne Whitby im Rahmen ihrer Promotion an der Vrije Universiteit Amsterdam. Sie untersucht, ob solche multisensorischen Geschichten Menschen einen anderen Zugang zum abstrakten Thema Klimawandel ermöglichen.

„Die Zukunft ist nichts, das uns einfach widerfährt“, sagt Whitby. Durch das Erleben verschiedener Szenarien an bekannten Orten sollen Diskussionen über Klimaveränderungen lokaler, greifbarer und auch ermutigender werden.

Drei kostenlose Zukunftsspaziergänge durch Linz
Im September 2026 sind in Linz drei öffentliche Walkshops geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen, Veranstaltungstermine und Anmeldung -> HIER

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