„8,40 Euro für 4 Bratwürstl mit Sauerkraut und Semmerl im Volksgarten-Christkindlmarkt – und dann sind auch noch 50 Cent extra für einen Spritzer Senf abzudrücken. Ich halte das für wirklich frech“, schreibt uns Userin Christine P. aus Urfahr.
Dass manche Standler bereits für die erste Portion Senf extra kassieren, ist in der Tat neu. „Bei Frankfurtern, die es am gleichen Standl um fünf Euro gibt, muss der Senf nicht extra bezahlt werden“, so P.

0,2l Punsch, Glühwein oder Heißgetränke kosteten heuer bis zu 6 Euro (+3 Euro Häferleinsatz) – das macht einen üppigen Literpreis von bis zu 30 Euro.
Kommentar
Was soll denn das bitte? Dass man zu Würstl für den Senf extra bezahlt, ist ein schlechter Witz – vor allem bei den mittlerweile sowieso horrenden Preisen. Auch wenn manche sagen, es sind ja eh nur 0,50 €, geht das gar nicht. Was kommt als Nächstes? Wer Nudeln in der Nudelsuppe will, muss einen Euro mehr zahlen? Oder ein Panier-Aufpreis fürs Wienerschnitzel?
Mit einem ähnlichen Schmäh arbeiten auch manche asiatischen Restaurants. Wer dort zu den verschiedenen Speisen das eigentlich übliche Hühner- oder Schweinefleisch bzw. Garnelen dazu will, muss bis zu fünf Euro Aufpreis bezahlen. Andere Wirte servieren das Wienerschnitzel oder das Hendl ohne Beilagen, für die dann schnell mal fünf oder sechs Euro extra fällig werden.
Kunden und Konsumenten müssen künftig ganz genau auf die Speisekarte schauen, um nicht böse überrascht zu werden. Aber zum Glück gibt es noch viele Gastronomen und Standlbetreiber, die solche Tricks nicht nötig haben.



























