Freitag, Mai 8, 2026
    LINZA!
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    LINZA!
    No Result
    View All Result

    Erinnerungen an den Luftkrieg über Linz

    80 Jahre nach Kriegsende: Gruselige Relikte an eine erschreckende Zeit

    25. Oktober 2025
    in Freizeit
    0
    SHARES
    858
    VIEWS
    Share on Facebook

    Die Spuren des letzten großen Weltkrieges sind in Linz auch heute noch – 80 Jahre nach seinem Ende – allgegenwärtig: Bunkeranlagen über die Stadt verteilt, unzählige Bombentrichter in den Hügeln rund um Linz, fast endlose Luftschutzstollen in den Hängen des Freinbergs… aber auch mitten in der Stadt stößt man auf denkwürdige Erinnerungsstücke. Auf manchen Gehsteigen heute noch zu finden: Sog. „Luftschutzgitter“. Diese dienten zur Abdeckung von Notausstiegsschächten aus den Luftschutzkellern unter den Wohnhäusern…

    Der Bombenkrieg gegen Hitlerdeutschland begann 1942 mit den ersten Alliierten Luftoffensiven. Im damaligen „Gau Oberdonau“ sollte es aber noch bis Februar 1944 dauern, bis die ersten Bomben fielen. Linz war darauf relativ gut vorbereitet – die Stadt verfügte bis Februar 1944 bereits über 19 bombensichere Fels- und Sandstollen für die Bevölkerung. Dazu gehörte auch der Limonistollen, in dem sich u.a. der Befehlsstand des Gauleiters und der Wehrmacht befand.

    Der erste Luftangriff auf Linz wurde am 25. Juli 1944 durchgeführt und hatte vor allem die Industrie zum Ziel, er war mit 420 US-Bombern zugleich auch einer der schwersten. Abgeworfen wurden dabei etwa 1.600 Bomben, wobei die meisten davon große 500 Kilogramm-Bomben waren. Der Angriff führte zu enormen Schäden, die Industrie beklagte 100-prozentige Produktionsausfälle über mehrere Wochen. Besonders heimtückisch: Viele Bomben waren mit Zeitzünder vesehen und detonierten erst, als die Aufräumungsarbeiten in Gang waren. 

    Aufgrund der dichten Luftabwehr im Linzer Raum flogen die alliierten Bomber ihre Angriffe oft in Höhen von mindestens 6.000 Metern, was die Treffsicherheit minimierte.

    Wer schon mal „wild“ den Pfenningberg hinaufgewandert ist,wird sich über die dutzenden Dolinen im Waldboden gewundert haben. Hinterlassen wurden sie von unzähligen alliierten Bomben, die aus großer Höhe abgeworfen wurden und eigentlich für die damaligen Hermann Göring Werke oder das Hafengebiet gedacht waren. Niklas Salm-Reifferscheidt, der Hausherr auf Schloss Steyregg und Waldbesitzer am Pfenningberg, hat in seinem Schloss mehrere Holzstücke ausgestellt, in denen sich eingewachsene Bombensplitter befinden. In den Sandsteinterrassen des Freinbergs wurden mit dem Limonistollen einer der größten Luftschutzbunker Österreichs in den Berg gehauen,  auch der Schlossbergstollen und der Rudolfstollen in Urfahr sind Zeugen dieser Zeit. 

     Weltkriegs-Bunkeranlagen beim Winterhafen
    Weltkriegs-Bunkeranlagen beim Winterhafen

    den Zentralraum nochmals intensiviert. Linz wurde besonders im entscheidenden Kriegswinter 1944/45 schwer angegriffen. Mit den einmarschierenden amerikanischen Truppen endete der Luftkrieg über Oberösterreich gegen Ende April 1945. Die letzten schweren Luftangriffe gab es zwei Wochen vor Kriegsende am 25. April 1945 auf die Bahnhöfe in Wels und Linz.

    Heute noch im Linzer Stadtbild zu sehen: originale Mannesmann-Luftschutzgitter aus dem Zweiten Weltkrieg
    Heute noch im Linzer Stadtbild zu sehen: originale Mannesmann-Luftschutzgitter aus dem Zweiten Weltkrieg

    In manchen Linzer Straßen – etwa der Museumstraße (Haus Nr. 15 und Umgebung) finden sich am Gehsteig eingelassene, originale Luftschutzgitter der Firma Mannesmann. Sie dienten zur Abdeckung von Lüftungs- und Notausstiegsschächten aus den Luftschutzkellern unter den Wohnhäusern. Unterhalb der Stahlgitter war eine mit Flüssigkeit gefüllte Wanne angebracht. So war der Kellerschacht  auch gasdicht verschlossen.

    Insgesamt wurden im Luftkrieg in Linz 602 Häuser mit 2.940 Wohnungen komplett zerstört, 1.679 Tote waren zu beklagen. Insgesamt wurden auf dem heutigen Staatsgebiet Österreichs durch Bombenabwürfe 35.000 Menschen getötet und mehr als 57.000 verwundet.

    Previous Post

    Zebrastreifen? Geht doch!

    Next Post

    Garnelen von nebenan

    Next Post

    Garnelen von nebenan

    • Meistgelesen
    • Comments
    • Neueste

    Linz bleibt (weiter) Open Air!

    4. Mai 2026
    Screenshot

    Urfahraner Frühjahrsmarkt: FÜNF neue Fahrgeschäfte!

    23. April 2026

    FPÖ-1.-Mai-Feier in Linz mit Fokus auf Teuerung und Politik

    2. Mai 2026
    Screenshot

    Best of Integration

    5. Mai 2026

    Oberösterreich stellt Pflege neu auf

    Nix wie raus in die Natur!

    Austrian flog im ersten Quartal ins Minus

    Screenshot

    Wilheringer Pilgerweg – eine neue Weitwander-Inspiration im Zentralraum

    Oberösterreich stellt Pflege neu auf

    7. Mai 2026

    Austrian flog im ersten Quartal ins Minus

    7. Mai 2026

    Nix wie raus in die Natur!

    7. Mai 2026

    Alles Weißwurscht!

    7. Mai 2026

    LINZA auf Facebook

    Loading...

    Schlagwörter

    altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

    Kontakt

    Am Alten Feldweg 4
    4040 Linz
    Österreich
    holzleitner(at)linza.at

    Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

    Neueste Beiträge

    • Oberösterreich stellt Pflege neu auf
    • Austrian flog im ersten Quartal ins Minus
    • Nix wie raus in die Natur!

    Nach Kategorie durchsuchen

    • Allgemein
    • Events
    • Freizeit
    • Galerie
    • Klima
    • Kultur
    • Land
    • Linz
    • LINZAgschichten
    • Meinung
    • Politik
    • Sport
    • Umfrage
    • Unterwegs
    • verQUERt I Satire
    • Wels
    • Downloadbereich
    • Datenschutz
    • Impressum
    • Kontakt

    © 2025 wilson holz I Wilhelm

    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche

    © 2025 wilson holz I Wilhelm