Die FPÖ hat ihre traditionelle 1.-Mai-Veranstaltung am Urfahraner Jahrmarkt in Linz abgehalten. Nach Angaben der Veranstalter kamen über 5.000 Besucher vor Ort sowie via Livestream zusammen. Unter den Gästen waren Bundesparteiobmann Herbert Kickl und der oberösterreichische Landesparteiobmann sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, dazu zahlreiche weitere Mandatare und Funktionsträger aus Bund und Ländern.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die wirtschaftliche Lage. Haimbuchner kritisierte in seiner Rede insbesondere die hohe Inflation und die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten: „Wir sind Inflations-Europameister – das ist ein Titel, auf den man nicht stolz sein kann.“ Viele Menschen würden die Teuerung bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln deutlich im Alltag spüren, so seine Einschätzung.
„In Österreich wird seit Jahren an den Menschen vorbeiregiert – bei der Landtagswahl 2027 geht es um die zukünftige Richtung unseres Heimatlandes.“
Manfred Haimbuchner
Gerade Familien, Arbeitnehmer und Pensionisten würden die steigenden Kosten bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln besonders stark spüren, viele Menschen in unserem Land könnten sich das Leben nicht mehr leisten, so Haimbuchner, aus dessen Sicht die steigenden Preise „kein Zufall, sondern hausgemacht seien. Auch politische Maßnahmen der Bundesregierung wurden thematisiert. Besonders mögliche Änderungen bei der Pendlerpauschale stießen auf Kritik, da sie aus Sicht der FPÖ vor allem Arbeitnehmer im ländlichen Raum belasten würden.
„Für 1. Juli 2026 wurde das große Wunder ausgerufen: die Mehrwertsteuer auf ausgesucht Grundnahrungsmittel sinkt auf unter fünf Prozent. Diese paar Cent sind kein großer Wurf, kein Meilenstein und ganz sicher auch keine Entlastung: Links senken sie die Mehrwertsteuer und von rechts kommt der Fiskalrat daher und will die Pendlerpauschale abschaffen.“
Manfred Haimbuchner
















