Grande Finale in der heimischen Bundesliga: Der eine Linzer Klub, der LASK, steht aktuell ganz oben und könnte sich am 17. Mai 2026 nach 22.234 Tagen zum zweiten Mal nach 1965 zum österreichischen Fußballmeister krönen. Und Blau-Weiß Linz kämpft am anderen Ende der Tabelle um den Klassenerhalt. Wir haben „Madame Danubio“ vom Jahrmarkt alias das „LINZAORAKEL“ befragt, wie’s es ausgeht. Ein Blick in ihre Glaskugel verrät: Es gibt bald was zu feiern in Linz….
LASK: Road to Heaven
Als Tabellenführer geht der LASK in die letzten drei Runden der Meisterschaft 2025/26. Erst letztes Wochenende wurde die Tabellenspitze erstmals erklommen. Zuhause warteten nun Rapid Wien und dann noch die viele Jahre lang „unantastbaren“ Red Bull-Kicker aus Salzburg. Und es kommt so, wie es zwangsweise kommen muss: Die „Kühbaueristos“, wie der LASK neuerdings genannt wird, lassen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, sowohl Rapid Wien als auch die Dosenkicker werden auf der Gugl rasiert, der wiederauferstandene Sasa Kaladjic ballert dank seiner zu 103% gefüllten Batterie erneut je zwei Tore. Die Schwarz-Weißen stehen damit bereits in der vorletzten Runde als Meister fest, denn das Sternchen in der Tabelle sichert den Linzern den Titel dank drei Punkten Vorsprung auf Sturm vorzeitig den Meistertitel.
In der letzten Runde auswärts bei der Wiener Austria erfüllt sich Coach Kühbauer einen langgehegten Bubentraum: Er läuft als Goalie auf und hält seinen Kasten gegen die harmlosen Violetten 90 Minuten lang sauber. Auch 1965-Meisterkicker Adi Blutsch (86) darf als Reminiszenz an sein Lebenswerk auflaufen, Adi köpft in der 84. Minute sogar den LASK-Siegestreffer. Eine Nominierung für den Teamkader für USA bleibt für sowohl für Kühbauer als auch für Blutsch allerdings aus.
Blau-Weiß Linz: Arschknapp, aber es reicht!
Lokalrivale FC Blau-Weiß Linz beutelt es im dritten Jahr in der Ersten Liga ordentlich her: Erst drei Runden vor Schluss verlassen die Ex- Koksstierler und Tschickbudisten den letzten Tabellenplatz. In den verbleibenden drei Partien kommt es zum tabellarischen Hauen und Stechen mit den beiden Abstiegrivalen GAK und WAC – auch weil die zuletzt heimstarken Linzer ihre Auswärtsschwäche nicht ablegen können und gegen Ried bzw. WSG Tirol jeweils nur einen Punkt holen. Das große Heim-Finale gegen den GAK am letzten Spieltag entscheiden die Linzer aber mit einem Ronivaldo-Doppelpack für sich.
Brenzlig wird es nur, als der völlig illuminierte Blau-Weiß Oberfan „Reisi“ in der 89. Minute nackt über den Rasen flitzt und vor dem GAK-Fanblock sein Geschäft (groß) verrichtet. Ein Spielabbruch bleibt aus, aber Reisi muss in weiterer Folge strafweise in der Inkontinenzabteilung des Kepler-Klinikums 96 Stunden lang Sozialarbeit leisten.
Bürgermeister Dietmar Prammer verspricht bei der nachfolgenden Nichtabstiegsfeier einen Ausbau des Donauparkstadions auf die nötigen 8.000 Plätze, um „nach dieser Leistung künftig wohl unausweichliche Championsleague-Teilnahmen zu ermöglichen“.


















