• 🌳 Mehr Grün statt Asphalt in Urfahr!
Jetzt nehmen Grüne und LinzPLUS das Heft in die Hand: Mindestens 5.000 m² des sieben Fußballfelder großen  Jahrmarktgeländes sollen entsiegelt und mit Grünflächen und Bäumen aufgewertet werden – ohne den Urfahranermarkt einzuschränken. So wie auf unserem Rendering (oder ähnlich) könnte etwas mehr Grün am Jahrmarktgelände wirken. 

„Ich möchte mich jedenfalls nicht damit abfinden, dass einer der schönsten Plätze der Stadt eine Betonwüste bleibt“, sagt Umwelt- und Stadtgrünstadträtin Eva Schobesberger, die den Antrag initiiert hat.

Auch Linz+-Gemeinderat und Stadtentwickler Lorenz Potocnik sieht großes Potenzial: Andere Städte würden sich nach einer derart großen, zentral gelegenen Fläche direkt am Wasser „alle zehn Finger abschlecken“. Nach jahrelangen Diskussionen sei es an der Zeit, schrittweise Asphalt zu entfernen.
Ganzer Bericht in unserem LINZA-Onlinemagazin!

Foto: KI-generiert.
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Radler vs. Badegäste: Konflikte vorprogrammiert?

4. Oktober 2021
in Freizeit, Linz
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Der neugestaltete Freizeitbereich bei der Eisenbahnbrücke ist so gut wie fertig, nur die Bepflanzung fehlt noch. Mit der geplanten Verkehrsführung könnte es aber problematisch werden: Der vielbefahrene Donauradweg soll nicht wie bisher hinter, sondern direkt durch den neuen Strandbereich zwischen Liegewiese und Strandbereich verlaufen. Konflikte scheinen da vorprogrammiert.

Am Donauradweg sind fast zu jeder Tageszeit Radler unterwegs, speziell die unzähligen Hobbysportler „pressen“ den Abschnitt mit bis zu 40km/h durch, auch die eher älteren E-Biker fahren den schnurgeraden Abschnitt mit hohem Tempo. Und genau hier wurde nun ein neuer Freizeitbereich mit Liegewiese und Zugang zum Wasser geschaffen – geradezu einladend zum Baden mit Kindern oder mit dem Hund am Wasser zu spielen. Liegewiese und Donaustrandbereich sind aber zukünftig durch den Donauradweg voneinander getrennt.

Ob das eine gute Idee ist, steht allerdings in den Sternen, denn gefährliche Situationen und Interessenskonflikte sind vorprogrammiert, wenn die Radfahrer hier durchrauschen, während Kinder zwischen Liegewiese und Strand hin- und herlaufen. Zudem soll aktuell weder ein Tempolimit noch eine Langsamfahrzone vorgesehen sein.

Vor der Eisenbahnbrücke schwenkt der neue Donauradweg Richtung Damm.

Eine Möglichkeit wäre, den Radweg wie bereits jetzt außen am Strandbereich vorbeizuführen – oder einen Extra-Bypass quer durch die Liegefläche zu legen. Auch der Einbau von „Speed-Humps“, Pollern oder Kurven wäre eine Idee, um die Highspeed-Radler zumindest einzubremsen. Gefährliche Situationen mit Kindern und Erholungsuchenden sind sonst wohl vorprogrammiert. „Wir schauen uns das an“, sagt der zuständige Stadtrat Markus Hein zu den Plänen.

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