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Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
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Linzer Autofahrer entlasten: „Ungerechte Gebühr für Bewohnerparken aussetzen“

27. Oktober 2022
in Freizeit, Linz
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Ist das gerecht? 54,40 Euro müssen Autobesitzer in Linz pro Jahr zahlen, wenn sie ihren PKW im Umkreis ihrer Wohnung in einer Kurzparkzone abstellen wollen. In den äußeren Bezirken muss man hingegen keine Bewohnerparkkarte lösen, weil es dort kaum oder keine Kurzparkzonen gibt. Damit ist die Bewohnerparkkarte nichts anderes als eine Zwangsgebühr – allerdings nur für einen Teil der Bewohner. Jetzt gibt es die Forderung, dass die Stadt Linz diese Abgabe für ein Jahr aussetzt, um die Linzer Autobesitzer zu entlasten.

MFG OÖ schlägt diese Entlastung für Autobesitzer in den Städten Linz, Wels und Steyr vor: „Die Kommunen könnten die Gebühren für die Bewohnerparkkarten im kommenden Jahr aussetzen. Die Menschen würden sich damit bis zu einer Tankfüllung ersparen. Das wäre ein echter Beweis, dass es der Politik ernst ist mit lebensnahen, schnellen Hilfsmaßnahmen“, sagt MFG-Landesparteiobmann Joachim Aigner. 

In einigen Bezirken von Linz kommen die Bewohner nicht um den Kauf einer Bewohnerparkkarte herum. (Grafik: linz.at)

„Bewohnerparkgebühr ist eine reine Luftsteuer“
Eine Garantie für einen Parkplatz bedeutet eine Bewohnerparkkarte ohnehin nicht, denn oft findet sich kein freier Parkplatz. „Die 54,40 Euro Gebühr sind somit eine reine Luftsteuer, weil es eigentlich keine Gegenleistung gibt“, so Aigner.

„Das Aussetzen der Gebühren für die Bewohnerparkkarten wäre eine schnelle und sofort spürbare Maßnahme.“

Joachim Aigner

Mit der temporären Aufhebung der Bewohnerparkkartengebühr für 2023 könnten Linz, Wels und Steyr zeigen, dass es ihnen ernst ist mit den Themen Gebührenbremse und Entlastungsmaßnahmen, so Aigner. Es wäre „eine schnelle und sofort spürbare Maßnahme. Seitens des Landes OÖ, das die Gebührenbremse ja vollmundig verkündet hat, sollte dazu eine Abgeltung der entgangenen Einnahmen für die Gemeinden Linz, Wels und Steyr erfolgen.“

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