• Dürre-Wüste statt grünem Band: Das etwa 23.000m2 oder etwa drei Fußballfelder  große Dach des Autobahntunnels zwischen Neuromed Campus und dem Wankmüllerhofviertel hat es diesen Sommer ganz besonders erwischt. Das nur etwa 50cm dicke, schattenlose  Erdreich auf der 560 Meter langen Einhausung wurde so richtig durchgegrillt.
In der Vergangenheit gab es bekanntlich immer wieder Vorstöße, die Fläche zu öffnen und urban nutzbar zu machen – als Fläche zum Garteln oder als Sport- und Spielplatz mit Sonnensegeln. Passiert ist bis dato nichts. Gemeinderat und Stadtentwickler Lorenz Potocnik  brachte die Idee bereits 2020 erstmals in den Gemeinderat, blitzte bei den anderen Parteien aber ab. Es wäre das größte derartige Projekt in Europa gewesen. Linz pflanzte lieber in der Innenstadt einzelne Bäume um einen mittlerweile siebenstelligen Betrag. 

Die Einhausung Niedernhart wurde 2005 verwirklicht. Anders als beim angrenzenden Bindermichl-Tunnel wurde damals aber – wohl aus Kostengründen – auf die Möglichkeit einer Begehung, Querung und eine Nutzbarmachung verzichtet, obwohl das Dach mit einer Wiesenfläche bewachsen ist. „Schade, denn in vielen anderen Städten werden genau solche Flächen jetzt urban nutzbar gemacht. Genau an solchen Stellen könnte mit vergleichsweise wenig Aufwand viel für die „Klimahauptstadt“ herausgeholt werden“, so Linzplus-Propeller Lorenz Potocnik .

Fotos: zVG
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Neuer „Fischkindergarten“ in Linz-Plesching

via Donau: Weitere Renaturierungsmaßnahme an der Linzer Donau umgesetzt

20. Februar 2025
in Freizeit, Linz, Unterwegs
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Großartiges leistet die viadonau in Sachen Renaturierung des Linzer Donau-Stauraums: Nach den Schotterbänken/Flachwasserzonen im Bereich des Winterhafen-Spitz wurde jetzt auf der gegenüberliegenden Seite unterhalb des Pleschinger Sees ein weiteres Projekt umgesetzt.
So wurde  am linken Donauufer ein Leitwerk als fischökologische Ausgleichsmaßnahme für den Hochwasserschutz Handelshafen Linz errichtet. „Hier wurde ein vor Wellenschlag geschützter Fischeinstand geschaffen, der speziell für Jungfische von hoher ökologischer Bedeutung ist“, so Bernhard Karl von der viadonau.
Zudem ist 100 Meter stromabwärts eine weitere kleine Steinbuhne zur Strukturierung des Uferbereiches vorgesehen. Das diesbezügliche Behördenverfahren läuft hier allerdings noch.
Ein Fischeinstand soll die Fischbrut und Jungfische vor Welleneinschlag der Donauschifffahrt schützen. (Foto: LINZA statdmagazin)

Bereits im Oktober 2024 entstand  gut 300 Metern Uferstrecke beim Winterhafenspitz donauaufwärts Richtung City ein neuer Schotterstrand – knapp 3km östlich des Hauptplatzes. Auch hier handelte es sich um eine ökologische, renaturierende Maßnahme, die Flachwasserzone soll die Eingriffe beim Bau des Hochwassertors beim Handelshafen ausgleichen.

Foto: LINZA stadtmagazin

Bereits vor dem Bau des Kraftwerks Asten (1979) befand sich hier ein langgezogener Schotterstrand, der allerdings in den aufgestauten Fluten versank. Damit hat Linz bereits fünf Donaustrände!

Foto: LINZA stadtmagazin
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