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Kühbauer? Gut, dass er weg ist.

11. Juni 2023
in Meinung, Sport
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Mächtig Staub aufgewirbelt hat die Entscheidung der LASK-Vereinsführung, sich nach nur einem Jahr und einem Punkteschnitt von 1,73 von Coach Didi Kühbauer zu trennen. Auch wenn die ehemalige Rapid-Ikone als Trainer fleißig Körndln sammelte: Ein Signal an die Zukunft war Kühbauer keines. Gut so, dass man das doch noch erkannt hat. Gleichzeitig sollte auf der karusellartigen LASK-Trainerbank nun aber langsam mal Ruhe einkehren – und man muss sich klar werden, was man denn will: schnellen Erfolg oder doch eine dauerhafte sportliche LASK-DNA entwickeln.

Keine Frage: Der 55-fache ÖFB-Teamspieler und langjährige Spanien- und Deutschland-Legionär Kühbauer brachte Erfolg. Vor allem war und ist er ein Garant für eine starke Präsenz in den immer noch sehr Wien-lastigen Medien. Und wer LASK-Präsident Gruber kennt, weiß, dass die Kühbauer-Verpflichtung wohl auch ein bewusstes Signal an den grün-weißen Lieblings-Reibebaumklub aus Hütteldorf war. Oder wie Marko Arnautovic es ausdrücken würde: „Hey Rapid, ich kaufe dein Leben.“

„Kühbauer ist kein innovativer Trainer und auch keiner, der sich einen Namen damit gemacht hat, ein modernes Spielsystem einzuführen oder eine Mannschaft mit jungen Kräften aufzubauen, um als Klub davon jahrelang zehren zu können.“

„Didi Kühbauer hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er eine Mannschaft schnell erreichen und gleichzeitig auch weiterentwickeln kann“, sagte LASK-Sportdirektor Radovan Vujanovic bei Kühbauers Präsentation vor gerade mal 13 Monaten. Mit dem „eine Mannschaft schnell erreichen“ hatte Vujanovic durchaus recht, nach einer durchwachsenen Saison 2021/22 – Rang 8 – führte Kühbauer den LASK wieder in die Top 3 Österreichs. Aber weiterentwickeln? Nein, dafür ist der 52-jährige Burgenländer definitiv der falsche Mann. Und ja: Kühbauer hat darüber hinaus auch das geliefert, was man von ihm wohl auch erwarten musste: ein paar kleine Skandälchen wie etwa den „Drecksvolk“-Sager gegenüber einem polnischen Testgegner.

Kühbauer ist kein innovativer Trainer und auch keiner, der sich einen Namen damit gemacht hat, ein modernes Spielsystem einzuführen oder eine Mannschaft mit jungen Kräften aufzubauen und tatsächlich zukunftsfit zu machen, um als Klub davon jahrelang zehren zu können. So wie es Red Bull Salzburg vormacht. Kühbauer ist ein Oldstyle-Coach, wenn auch im besten Sinn. Diese Job hat Kühbauer zweifelsohne erledigt, dafür gebührt ihm auch der entsprechende Dank. Das war es dann aber auch schon. Und ich bin mir sicher: Das hat die schwarz-weiße Vereinsführung auch gewusst, dazu der Cut. Und den noch bis Juni 2024 laufenden Vertrag? Pfft, den zahlt man beim LASK mittlerweile aus der Portokassa.

„Der Neue auf der Bank, Thomas Sageder, hätte das Zeug dazu, eine spielerische „LASK-DNA“ zu implementieren, wenn man ihn lässt und ihm die Zeit dazu gibt. Dazu gehören aber auch mögliche Rückschläge.“

Wer die Ansprüche der Vereinsführung kennt, wusste nach dem dritten Rang heuer: Da muss mehr her, denn: Man träumt mittlerweile mehr oder weniger offen von einem Angriff auf Red Bull Salzburg. Selbst wenn das noch viele Jahre Illusion bleiben wird – auch die Bullen brauchten sehr, sehr lange um ihren aktuellen Überflieger-Status zu erreichen – war die Abberufung Kühbauers der logische Schritt. Bestenfalls wäre in der kommenden Saison wieder ein dritter Platz herausgekommen – vorausgesetzt Rapid und Austria kommen erneut nicht in die Gänge und raufen mit Kleinkalbern wie Austria Klagenfurt um Platz 6.

Klar ist aber auch, dass der LASK schön langsam seinen Kurs Richtung Tor finden muss. In den letzten vier Jahren gab es seit Oliver Glasner inklusive dem neuen Coach Thomas Sageder fünf LASK-Trainer, diese unterhosenwechselartige Frequenz spricht nicht gerade dafür, dass man ein klares Ziel oder eine wirkliche Linie verfolgt.

Der Neue auf der Bank, Thomas Sageder, hätte aufgrund seiner Vita das Zeug dazu, eine spielerische LASK-DNA zu entwickeln und zu implementieren, wenn man ihn lässt und ihm die nötige Zeit dazu gibt. Dazu gehören aber auch mögliche Rückschläge und mindestens zwei Jahre. Ob das beim relativ starken und ungeduldigen Drang der Vereinsführung nach ganz oben möglich ist, wird gelinde gesagt eine Herausforderung für alle Beteiligten. We will see in June 2024.

wh

Foto: LASK

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