„Von Spiel zu Spiel schauen“ – ein Klassiker, der fünf Euro in jedes Phrasenschwein dieser Welt bringt. Aber was muss passieren, dass der LASK in den letzten beiden Runden den Sack endgültig zumacht? Am besten zweimal gewinnen (daheim gegen Red Bull Salzburg und auswärts gegen Austria Wien), dann erübrigt sich jede Diskussion. Fix ist: Der Meisterteller kommt am Sonntag nach Linz – ob er auch überreicht wird? Die Chancen stehen verdammt gut!
Aber Vorsicht: Noch können sowohl die Mozartstädter als auch die bellenden Kicker aus der Murmetropole die Butter vom Schwarz(weiß)brot klauen:
- Verliert der LASK am kommenden Sonntag daheim gegen Salzburg, rücken die Mozartstädter bis auf einen Punkt an die Linzer heran. Gleichzeitig würde Sturm Graz bei einem Sieg in Hartberg die Tabellenspitze zurückerobern.
- Die Grazer müssten dann aber in der letzten Runde auswärts gegen Rapid Wien antreten, wo die Punktetrauben ziemlich hoch hängen. Während Salzburg (daheim gehen Hartberg) wohl voll punkten würde. Für den LASK bedeutet das: Ein Sieg in Wien gegen die Austria könnten reichen, selbst nach einer Heim-Niederlage in der Runde zuvor.
- Gewinnt der LASK am kommenden Sonntag gegen Salzburg und punktet Sturm Graz in Hartberg nicht voll, wird am Sonntag – bereits eine Runde vor Schluss – der Meisterteller an den LASK überreicht. Dann spielen die Ergebnisse in der letzten Runde keine Rolle mehr.
- Holt der LASK gegen Salzburg nur einen Punkt und gewinnt Sturm in Hartberg, kommt es in der letzten Runde zum Showdown der punktgleichen Spitzenreiter. Sturm kann den LASK dann aber nur überholen, wenn die Grazer gegen Rapid voll punkten und der LASK nicht gewinnt, denn: Bei Punktgleichheit ist der LASK vorgereiht.
Fazit: Der LASK hat alle Karten in der Hand. Eine Jahrhundert – oder besser gesagt eine Jahr61-Chance denn so lange liegt der letzte (und einzige) Meistertitel zurück. Linza, ihr packt das!
















