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Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
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Seitenarm oder Flachwasserbereich: Voestbrücken-Montagefläche für neue Idee nutzen

16. März 2020
in Freizeit
So könnte die neue Linzer „Donauinsel“ östlich der VOEST-Brücke aus der Vogel-Perspektive aussehen.

So könnte die neue Linzer „Donauinsel“ östlich der VOEST-Brücke aus der Vogel-Perspektive aussehen.

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Spannende Idee zum Rückbau der derzeit noch betonierten Montagefläche 500 Meter unterhalb der VOEST-Brücke:  Statt den geteerten, etwa 20.000m2 großen Platz wieder zu einer Wiese rückzubauen,  könnte hier eine Freizeitoase samt Wasserfläche entstehen. Kosten und Aufwand wären annähernd dieselben, der Mehrwert wäre aber enorm. Das dortige Augebiet ist seit dem Bau des Donaukraftwerks Asten 1979 trockengelegt. Eine Wiederherstellung des Seitenarmes würde das Areal zum Naherholungsgebiet aufwerten.

Die Idee stammt von Stadtentwickler und NEOS-Mann Lorenz Potocnik, der „mehr Kreativität von der Stadt“ einfordert: „Wir dürfen nicht immer den Begriff Innovationshautpstadt in den Mund nehmen, den Freizeitbereich aber völlig außen vor lassen.“ Möglich wäre hier wohl vieles – etwa eine sanfte Verschwenkung des Uferbereichs, sodass eine kleine Bucht entsteht, aber auch ein Seitenarm, wie es ihn früher gab, wäre machbar.

Die derzeit noch sehr triste Montagefläche der Voestbrücken-Bypässe samt breiter Zufahrtsstraße wird in den kommenden Monaten zu einer Wiese rückgebaut. Aber ginge da nicht mehr?

Bis zum Kraftwerksbau 1979 war dieses Augebiet von Bächen und einem Seitenarm durchzogen, unterhalb der Eisenbahnbrücke  gab es sogar  ein Strandbad, das „Linzer Gänsehäufel“. Mit relativ geringem Aufwand ließe sich hier ein wassernaher Bereich schaffen, von dem nicht nur die Menschen, sondern vor allem Flora und Fauna profitieren. Und ganz nebenbei bedeutet mehr Wasserfläche auch ein besseres Klima – Linz hat bekanntlich vor ein paar Jahren durch die teilweise Zuschüttung von drei Hafenbecken 62.000m2 Wasserfläche – das sind fast acht Fußballfelder – verloren.

Visualisierung eines möglichen Donau-Seitenarmes am Platz der derzeitigen Montagefläche der Voestbrücken-Bypässe.

Durch das angrenzende Wasserschongebiet wäre jedoch ein behutsames Vorgehen nötig. „Eine Idee ist, einen Seitenarm einseitg – also nicht durchströmt – anzubinden“, sagt Bernhard Karl, Umwelt-Teamleiter der viadonau. Möglich wären auch stehende Gewässer – kleine Seen oder Tümpel, um die trockengelegte Au-Fläche aufzuwerten.

Solche sogenannten ‚flussfernen‘ Maßnahmen liegen jedoch nicht im Aufgabenbereich der viadonau (die für die Errichtung der Donaustrände beim Winterhafen und am Steinmetzplatzl verantwortlich zeichnete) und wären daher von einem anderen Projektträger – etwa der LINZ AG oder NGOs –  zu initiieren. Eigentümer des betreffenden Areals sind jedenfalls die Stadt Linz und die Linz Service Gmbh. Bitte übernehmen!

Tags: donauinseldonaustrandpleschingerseesteinmetzplatzlviadonau
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