• 🐾❤️ EIN PFARRER MIT EINEM RIESENGROSSEN HERZ FÜR TIERE
Er segnet Tiere, betreibt die Linzer Tiertafel und teilt sein Zuhause mit zwei Hunden und mehreren Katzen: „Tierpapst“ Franz Zeiger ist wohl der tierliebste Pfarrer des Landes.
Anlässlich der großen Linzer Tiersegnung am 4. Oktober um 9:30 Uhr in der Pfarre St. Peter  Heuer eröffnet Zeiger gemeinsam mit seinem Team den neuen „Garten der Erinnerung“. In einem begehbaren Rosengarten können Tierfreunde ihrem verstorbenen Liebling mit einer persönlichen Gedenktafel einen dauerhaften Platz schenken.
Dafür braucht es lediglich ein Foto und ein paar persönliche Worte. Auf Wunsch ist sogar eine kleine Andacht bei der Anbringung der Tafel möglich. Eine wunderschöne Idee – denn wer ein Tier geliebt hat, vergisst es nicht. 💖

👉 www.linza.at/tiersegnung2026/
Mittwoch, September 23, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

7 Hektar Bodenverbrauch für Digitaluni: Linz, wo bleibt der Widerspruch?

22. November 2023
in Linz, Politik
0
SHARES
26
VIEWS
Share on Facebook
„Können wir bitte nochmal ernsthaft über den geplanten Standort der neuen Digitaluniversität reden – oder gehen weitere sieben Hektar Bodenversiegelung im Linzer Grünland tatsächlich praktisch ohne Widerstand durch?“ fragt Lorenz Potocnik von LinzPLUS zum Anlass der kurz bevorstehenden Juryergebnisse des Architekturwettbewerbs. Er vermisst eine nachvollziehbare Standortprüfung samt einem strategischen Abwägen der Vor- und Nachteile: „Außer der räumlichen Nähe zur bestehenden Universität spricht nichts für den öffentlich schlecht angebundenen Standort auf der grünen Wiese“, so Lorenz Potocnik.
Viel spricht wirklich nicht für den festgelegten Standort auf der grünen Wiese nordöstlich des bestehenden Kepler-Campus. Klar, es gibt keine Anrainer, keine teuren Grundablösen und es ist ja „nur“ unverbautes Grünland. „Was mich ganz besonders erschüttert: Niemand leistet wirklich Widerstand gegen die erneute Versiegelung von sieben Hektar Grün- und Ackerland, obwohl es genügend gut aufgeschlossene Areale in Linz gibt. Wir machen Klimaanalysen, kämpfen gegen Hitzeinseln, geben Millionen für Projekte der Klimastrategie aus, reden vom Schutz der Naherholungsgebiete und Frischluftkorridore und wollen 2025 sogar ‚Europäische Klimahauptstadt‘ werden. Und gerade letzte Woche sagte Klaus Luger – zum Anlass seines zehnjährigen Jubiläums als Bürgermeister – noch, dass ihm der Linzer Grüngürtel heilig und „sakrosankt“ sei und er diesen nicht mehr anzurühren gedenke“, so Fraktionsobmann Lorenz Potocnik.
Aus der Vogelperspektive werden die gewaltigen Ausmaße des Flächenverbrauchs für die Digital-Uni sichtbar.

Standortwahl ein politischer Kuhhandel?
Die neue Digital-Universität ist vornehmlich ein Bundes- und Landesprojekt. Umso verwunderlicher ist der fehlende Widerspruch bzw. Standortprozess seitens der Stadt: „Warum lässt Linz so mit sich und seinen Ressourcen umgehen – oder gab es im Hintergrund wieder einmal einen Tauschhandel, bei dem dafür das Land bei einem anderen Projekt der Stadt mitzieht? Es wäre nicht das erste Mal, dass in Linz städtische- und Bürgerinteressen politisch verkauft werden.“Ein Blick aus der Luft zeigt klar, wie dieses Grundstück wie ein Keil in den Grünraum ragt. Raumplanerisch und städtebaulich ist es kaum nachvollziehbar, warum weit über der Siedlungsgrenze gebaut werden soll.

„Die komplette Passivität seitens der Stadtplanung ist absolut nicht erklärbar.“
Lorenz Potocnik

Sogar der kürzlich fertiggestellte Science Park geht in seiner Typologie und Architektur auf diese Siedlungskante ein. Dahinter steigt das Areal an: „Man muss das Gelände also massiv abgraben und mit Stufen, Kanten und terrassenförmigen Flächen arbeiten, die Erdbewegungen und Eingriffe wären gewaltig. Auch eine Verbindung zum bestehenden Campus der Kepler Uni kann man kaum herstellen, dazu ist die Entfernung viel zu groß. Ein gemeinsames Ganzes, wie es aufgrund der örtlichen Nachbarschaft wohl geplant ist, würde hier nicht entstehen. Durch die enorme Ausdehnung des gesamten Geländes (1,3 km) rückt auch die fußläufige Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel (850 m) in weitere Ferne: „Zur Straßenbahn-Endstadion wird das zum „Wandertag, inklusive 30 Höhenmeter“, so Potocnik. „Das ist so, wie wenn sie zu Fuß in den 10. Stock gehen. Täglich.“

Chance zur Entwicklung eines neuen Viertels
Noch ist es nicht zu spät, den bestmöglichen Standort zu finden, allerdings müsste sich Linz ein Herz fassen und Selbstbewusstsein zeigen: „Die Passivität seitens der Stadtplanung und -spitze ist nicht erklärbar. Statt die neue Digital Universität als Chance zur Entwicklung eines neuen Viertel zu sehen, sitzt man wie hypnotisiert da und wartet. So wie bei Dynatrace im Hafenviertel wird dann wahrscheinlich im Nachhinein das angekündigte „Konzept“ geliefert.“

Lorenz Potocnik: „Es braucht keine räumliche Nähe zur Johannes Kepler Universität. Dieses Argument halte ich gerade für eine Digital-Universität und Neugründung für fast schon absurd. Viel wichtiger ist ein leistungsfähiger ÖV-Knoten, nicht die Autobahn.“

Uni ins Zentrum
Linz PLUS bringt andere Standorte ins Spiel: Eine zentrale Lage würde etwa verkehrstechnisch weit mehr Vorteile bieten. Das zeigt auch ein Vergleich zwischen der Linzer Kunstuniversität am Hauptplatz und der Linzer Medizin-Uni mit dem JKU-Campus: „Auf der einen Seite keine Parkplätze und auch keine eigene Tiefgarage. Auf der anderen Seite ein neues Parkhaus und insgesamt 20.000 m2 mit Autos verstellte Freiflächen. Letzteres Szenario wird auch bei der neuen Digital Universität wegen ihrer Randlage nicht ausbleiben.“ Dass Universitäten Innenstädte ganz besonders beleben können, zeigen etwa Innsbruck oder Wien vor. Dabei wird nicht zuletzt die Bildungseinrichtung auch für Studierende viel attraktiver, wenn sie nicht irgendwo an der Peripherie, sondern dort steht, wo sich das Leben abspielt.

Offene Standortdiskussion
Bevor es zu spät ist, sollte ASAP eine ehrliche, offene und progressive Standortdiskussion eingeleitet werden. Ziel: „Nicht dort, wo es am einfachsten, billigsten und friktionsfreiesten ist oder billige Grundstücke zu kaufen sind, sondern am besten und am ressourcenschonendsten soll der Grundstein für die Digital Universität gelegt werden.“ Als mögliche Standorte nennt Lorenz Potocnik die PostCity oder Flächen im Makartviertel wie das Neubaugebiet zwischen Wiener Straße und Hauptbahnhof: „Es braucht keine räumliche Nähe zur Johannes Kepler Universität. Dieses Argument halte ich gerade für eine Digital-Universität und Neugründung für fast schon absurd. Viel wichtiger ist ein leistungsfähiger ÖV-Knoten, ich meine eine Anbindung an die Bahn, nicht die Autobahn.“

 

Previous Post

Der Linzer Ordnungsdienst rückt ins Zentrum

Next Post

Wann kommt der erste Schnee nach Linz?

Next Post

Wann kommt der erste Schnee nach Linz?

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Früher wusste Linz noch, wie eine Klangwolke funktioniert

16. September 2026

Ausgezeichnet: Die Linzer TramTrains!

17. September 2026

Linie 48: Auf alten Gleisen in die Öffi-Zukunft

19. September 2026
Screenshot

„Papa, gemma ham“: Früher staunte Linz – heute flüchtet das Publikum

13. September 2026
Screenshot

Michael Raml trifft den deutschen AfD-Sunnyboy und Wahlsieger Siegmund in Wien

Vom Wohnblock bis zum Eigenheim: Land gibt weitere Millionen frei

OÖ verschärft Regeln für Asylwerber: Hilfstätigkeiten werden verpflichtend

Positive Entwicklung der Flugverbindung Linz–Frankfurt

Screenshot

Michael Raml trifft den deutschen AfD-Sunnyboy und Wahlsieger Siegmund in Wien

23. September 2026

„Wir lassen es am Urfahraner Jahrmarkt wieder so richtig krachen“

23. September 2026

Tiersegnung am 4. Oktober 2026: So kommen auch Hunde & Katzen in den Himmel

22. September 2026

OÖ verschärft Regeln für Asylwerber: Hilfstätigkeiten werden verpflichtend

22. September 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Michael Raml trifft den deutschen AfD-Sunnyboy und Wahlsieger Siegmund in Wien
  • „Wir lassen es am Urfahraner Jahrmarkt wieder so richtig krachen“
  • Tiersegnung am 4. Oktober 2026: So kommen auch Hunde & Katzen in den Himmel

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm