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    Mut, Widerstand & Gemeinschaft

    Die communale oö wirft ihre Schatten voraus

    1. Februar 2026
    in Events, Freizeit, Kultur, Land
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    Die communale oö 2026 verbindet Volkskultur, Brauchtum und zeitgenössische Kunst, stärkt Gemeinschaft und Individualität und macht kulturelle Vielfalt sichtbar. Das Thema für 2026 könnte spannender nicht sein: Es geht um die Bauernkriege, die sich heuer zum 400. Mal jähren. Die communale oö 2026 ist inspiriert vom Geist dieser Zeit und von der zivilgesellschaftlichen Haltung der Bevölkerung im Heute, die sich durch Offenheit und kulturelle Gestaltungskraft auszeichnet. Zentrum der communale oö 2026 bildet das Schlossmuseum.

    2022 wurde die „communale oö“ als neues Kulturprojekt und Veranstaltungsformat des Landes Oberösterreich gestartet. Schon auf dem Reißbrett stand fest, dass sie insbesondere historische Themen mit zeitgenössischer Kultur verbinden und fördern und durch partizipative Formate kulturelle Selbstermächtigung, lokale Identität und regionale Vernetzung anregen soll.

     „Die Ereignisse von 1626 erzählen von Mut, Zusammenhalt und dem Wunsch nach Freiheit und einem Leben in Frieden. Die ‚communale oö‘ 2026 bietet die Chance, diesen Blickwinkel in die Gesellschaft zu tragen und einen konstruktiven, zukunftsorientierten Diskurs zu eröffnen.“
    Landeshauptmann Thomas Stelzer

    Diese Prämissen wurden bei den ersten beiden communale-Ausgaben 2022 in Eferding und 2023 in Peuerbach erfüllt und sukzessive weiter ausgebaut. Die „communale oö“ wurde zu einem Raum für Dialog, Beteiligung, Zusammenarbeit und Veränderung. Freie Entfaltung für Kunst und Kultur – das ist das Ziel. Die „communale oö“ ist ein offenes Format, das interdisziplinäre Zugänge zulässt und neue Wege geht. Die nächste Edition soll auch zeigen, wie gut und stimmig es sein kann, wenn zeitgenössische Kunst auf Tradition und Volkskultur trifft.

    Mut, Widerstand  und Gemeinschaft
    Die Geschichte der Bauernkriege von 1626 soll nicht mit heroischen Posen aufgeladen werden, sondern einen kollektiven Raum für Dialog, Beteiligung, Kollaboration und Transformation schaffen. Dieser Mut wird im Verlauf der communale oö 2026 in unterschiedlichen Kapiteln und Gemeinden sichtbar gemacht. Mit Workshops, Kreativformaten und Museumsbesuchen wird der Bauernkrieg 1626 für Schulen, Familien und Interessierte erfahrbar. Themen wie Mut, Widerstand und Gemeinschaft stehen dabei im Mittelpunkt. 

     „Mit der Ausstellung zum Bauernkrieg von 1626 nimmt das Schlossmuseum nicht die Schlacht, sondern ihre Erzählungen in den Blick. So wird sichtbar, wie jede Zeit den Bauernkrieg neu erfindet – zwischen Heldensage, Opfermythos und politischer Propaganda.“
    Alfred Weidinger, wissenschaftl. Geschäftsführer der OÖ Landes-Kultur GmbH

    Mehrere „Mut-Orte“ in ganz OÖ werden bespielt
    Der Bauernkrieg in Oberösterreich brach im Mai 1626 in Lembach aus und breitete sich im Laufe des Jahres fast über ganz Oberösterreich aus. Sein bitteres Ende bildet der Aufstand in Wolfsegg im November 1626. Alle Gemeinden mit relevanten Ereignissen zur Geschichte des Bauernkrieges in OÖ sind Mut-Orte, die sich in Themen- und Impulsorte teilen. Diese Orte und Gedenkstätten werden 2026 zu lebendigen Schauplätzen der communale oö. „Mut-Orte“ sind Gmunden, Haag am Hausruck, Lembach im Mühlkreis, Ottensheim, Peuerbach, Pinsdorf, Pram, St. Agatha, Weibern und Wolfsegg.

    Vermittlung für alle
    Das Vermittlungsteam der communale oö 2026 hat es sich zum Ziel gesetzt, Brücken zu bauen und das Publikum zu begeistern. Anhand verschiedener, maßgeschneiderter Formate wird das Thema Bauernkrieg 1626 auf die jeweilige Zielgruppe heruntergebrochen. Die Angebote wenden sich sowohl an Schulen – von Volksschule bis Unter- und Oberstufe – als auch an Familien, Kinder und Erwachsene. 

    Vielfältiges Programm
    Die communale oö 2026 versteht sich als ein Format, das Volkskultur und Brauchtum in lebendigen Dialog mit zeitgenössischer Kunst bringt. Das Programm reicht von Volkskultur, Brauchtum und Tradition, Heimatforschung, Theater- und Historienspielen sowie Puppentheater über Diskursformate, partizipatorische und interaktive Ansätze, vielfältige Vermittlungsprogramme bis hin zu zeitgenössischen Ausdrucksformen in bildender und darstellender Kunst. Die ersten Termine der communale oö. 2026 stehen bereits fest:

    • 17. April: Auftakt in Linz
    • 8. Mai: Eröffnung der Ausstellung im Schlossmuseum
    • 11. Mai: Kepler Salon in Linz
    • 16./17. Mai: Start im Mut-Ort Lembach i. M. 

    Weitere Termine folgen ab Februar 2026 unter www.communale.at

     

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