• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
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„Weihnachtsmarkt raus aus dem Volksgarten!“

Forderung nach Verlegung des Weihnachtsmarkts auf das Jahrmarktgelände

13. März 2026
in Events, Freizeit, Linz
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“Trotz aller Bemühungen zieht der ‘Weihnachtsmarkt’ den Volksgarten alljährlich schwer in Mitleidenschaft”, sagt LinzPLUS-Fraktionsobmann Lorenz Potocnik. Der lange Aufbau beginnt bereits Ende Oktober, erfordert schweres Gerät und Fahrzeuge, die tiefe Spuren hinterlassen und die Fuß- und Radwege wochenlang blockieren. Der Rasen wird trotz verbesserter Überdeckung immer noch kaputt und ist in Folge erst ab Juni wieder halbwegs repariert.“ Er fordert, den Weihnachtsmarkt abzusiedeln und am süd-westlichen Teil des Jahrmarktgeländes neu zu starten.

Der Aufbau des Weihnachtsmarkts im Volksgarten beginnt bereits Ende Oktober, Anfang Jänner ist alles wieder abgebaut, die Schäden sind aber bis Juni erkennbar. Schwere Fahrzeuge und Geräte hinterlassen dabei regelmäßig tiefe Spuren in Wegen und Rasenflächen. Trotz verbesserter Schutzmaßnahmen wie Abdeckungen werde der Rasen jedes Jahr massiv beschädigt und sind erst im Frühsommer wieder halbwegs nutzbar.

“Da es bisher nicht gelungen ist, den Markt an diesem Ort parkschonend zu veranstalten, mache ich erneut einen Anlauf, diesen komplett neu zu erfinden. Ein Ortswechsel des Weihnachtsmarkts auf das Gelände des Urfahraner Jahrmarkts scheint dafür ideal.”

Auch während der Marktzeit komme es zu zusätzlichen Belastungen für den Park. Laut Potocnik falle viel Müll an, die Nachreinigung ziehe sich regelmäßig bis Anfang März. Eine vollständige Schlussreinigung erfolge gar nicht. Elektroverteiler, Bänke und Mülltonnen blieben häufig länger entfernt oder versetzt. Noch Mitte März 2026 seien diese Einrichtungen im Volksgarten nicht vollständig wiederhergestellt, die Grünflächen präsentierten sich in schlechtem Zustand.

Lorenz Potocnik: „Ich will, dass sich der wichtigste Park der Linzer Innenstadt endlich entwickeln kann, der Rasen gepflegt wird, es sauber ist und sich niemand fürchten muss. Ich will, dass alle das ganze Jahr im Park sitzen können und dass sich der Weihnachtsmarkt endlich neu erfindet und z.B. nach Urfahr auf das befestigte Jahrmarktgelände verlegt wird.“

Potocnik fordert, den Weihnachtsmarkt grundsätzlich neu zu konzipieren und an einen anderen Standort zu verlegen. Als geeignete Alternative nennt er das befestigte Gelände des Urfahraner Jahrmarkts zwischen Ars-Electronica-Straße und Verlängerter Kirchengasse in Urfahr mit rund 9.000 Quadratmetern Fläche.

“Ich sehe die Chance, den Weihnachtsmarkt qualitativ zu verbessern und gleichzeitig den Volksgarten endlich zu schonen.”

Ein Umzug dorthin würde nach Ansicht von PLUS mehrere Vorteile bringen: Der Volksgarten könnte wieder ganzjährig als Park genutzt werden, Pflege und Gestaltung der Grünanlage würden erleichtert und Nutzungskonflikte vermieden. Gleichzeitig sieht Potocnik darin eine Chance, den Weihnachtsmarkt selbst endlich qualitativ weiterzuentwickeln.

In seinem Antrag fordert Linz+ den zuständigen Vizebürgermeister und Marktreferenten Martin Hajart (ÖVP) auf, ein neues Gesamtkonzept für den Weihnachtsmarkt zu erarbeiten. Dieses soll den Volksgarten dauerhaft von den Belastungen durch den Markt befreien, die Aufenthaltsqualität des Parks steigern und den Weihnachtsmarkt inhaltlich sowie qualitativ neu positionieren. Insbesondere soll dabei der mögliche Standort auf dem Urfahraner Jahrmarktgelände geprüft werden. Ziel wäre eine Umsetzung bereits zur Saison 2026/27.

Die Diskussion über die Auswirkungen des Weihnachtsmarkts im Volksgarten ist in Linz nicht neu. In den vergangenen Jahren gab es wiederholt Debatten über Rasenschäden, lange Auf- und Abbauzeiten sowie Nutzungskonflikte – unter anderem von PLUS und den Grünen. Zwar hat die Stadt Linz zuletzt Schutzmaßnahmen verstärkt, eine grundlegende Verlegung des traditionsreichen Marktes wurde bislang jedoch nicht umgesetzt.

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