Geht’s nach der Linzer FPÖ, sollen die Radfahrer auf der Landstraße ihr Gefährt künftig schieben: „Die Sicherheit der Fußgänger muss auf der Landstraße oberste Priorität haben. Wenn sich laufend Senioren, Familien mit Kinderwägen und andere Passanten über gefährliche Situationen beschweren, dann darf die Politik nicht wegschauen“, sagt FPÖ-Verkehrssprecher Manuel Matsche.
Besonders kritisch sieht der freiheitliche Verkehrssprecher die Entwicklung durch immer mehr E-Bikes, die schwerer und schneller als herkömmliche Fahrräder unterwegs sind. „Natürlich haben Radfahrer ihren Platz im Verkehr. Wenn aber die Sicherheit der Fußgänger leidet und es regelmäßig zu Konflikten kommt, dann muss die Politik die bestehenden Regelungen hinterfragen. Die Landstraße ist in erster Linie eine Fußgängerzone und kein Rad-Highway., so Matsche. Ein entsprechender Gemeinderatsantrag ist auf dem Weg. Ziel: die Einführung eines Radfahrverbots bzw. eines „Schiebegebotes“.

„Und ewig grüßt das blaue Murmeltier. Offenbar glaubt die FPÖ nun zusätzliches politisches Kleingeld mit Stimmung gegen die Radler zu machen. Helfen würden stattdessen pragmatische Lösungen und Sicherheit (Herr Sicherheitsstadtrat?) für zehntausende Alltagsradler. Zum Beispiel indem die Pflasterung in der Landstraße glatt geschliffen oder die südliche Landstraße von den sinnlosen Autoposern befreit wird. Das würde die Landstraße wirklich attraktiver für alle attraktiver machen“, sagt der Linzer „Fahrradminister“ Lorenz Potocnik von Linzplus.














