Die Linzer FPÖ will die Radfahrer von der Landstraße ausschließen: „Die Sicherheit der Fußgänger muss auf der Landstraße oberste Priorität haben. Wenn sich laufend Senioren, Familien mit Kinderwägen und andere Passanten über gefährliche Situationen beschweren, dann darf die Politik nicht wegschauen“, sagt FPÖ-Verkehrssprecher Manuel Matsche. Jetzt reagiert der ressortzuständige Vizebürgermeister Martin Hajart auf LINZA-Nachfrage auf die Forderungen.
Die Landstraße sei in erster Linie eine Fußgängerzone und kein Rad-Highway, so Matsche. Ein entsprechender Gemeinderatsantrag ist auf dem Weg. Ziel: die Einführung eines Radfahrverbots bzw. eines „Schiebegebotes“. Aktuell sind Radler geduldet, mit der Auflage,“Schrittgeschwindigkeit“ einzuhalten, doch das wird kaum beachtet.
Herr Vizebürgermeister Hajart, hat die Linzer Landstraße ein ‚Radler-Problem‘, wie die FPÖ behauptet?
Rücksicht und Vorsicht müssen für alle Verkehrsteilnehmer gelten. Die Sorgen sind ernst zu nehmen, die unterschiedlichen Maßnahmen politisch zu prüfen.
Was könnte konkret ad hoc passieren?
Es soll einen Kontrollschwerpunkt gegen rücksichtslose Rowdys geben. Im Bereich der Landstraße weichen leider viele Radfahrer auf den Fußgängerbereich aus, weil dort das Pflaster glatt und angenehmer zum Fahren ist. Das führt oft zu unangenehmen bzw. gefährlichen Situationen für die Fußgänger.

Wird das reichen?
Für besonderen Ärger sorgen die oft zu schnellen Mini-Mopeds der Essenszusteller. Was notwendig war und ab dem 1. Oktober 2026 Verbesserungen bringen wird, ist die letzte StVO-Novelle. Diese tritt am 1. Oktober in Kraft, die betroffenen zweirädrige Kleinkrafträder unterliegen dann den kraftfahrrechtlichen Regelungen und werden ab diesem Zeitpunkt rechtlich als Kraftfahrzeuge behandelt. Ein Fahren in der Fußgängerzone ist damit untersagt.














